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Pflege von Angehörigen

Interdisziplinäres Symposion an der Martin-Luther-Universität

Interdisziplinäres Symposion an der Martin-Luther-Universität zum Thema "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - praktische und wissenschaftliche Perspektiven"

fand am 6. November 2012 in Zusammenarbeit des

Familienbüro der Martin-Luther-Universität und der Barmer GEK satt.

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des Angehörigen, sondern sie wirken sich gleichermaßen auf den Beruf und bei Studierenden auf den Studienalltag aus.

Eine Vereinbarkeit von Pflege mit Studium bzw. Beruf ist in vielen Fällen nur möglich, wenn durch Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung und des Arbeitsorts Zeitkorridore für die Organisation und Koordination der Pflege oder deren Wahrnehmung geschaffen werden. Wird flexible Arbeitszeitgestaltung, die Möglichkeit der Pflegezeit durch Informations- und Beratungsangebote ergänzt, können Unternehmen ebenso wie Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen dazu beitragen, dass Studierende und Beschäftigte Pflege und Beruf/ Studium vereinbaren können.

Die vom Familienbüro der Martin-Luther-Universität gemeinsam mit der  Barmer GEK organisierte Veranstaltung bietet Betroffenen, Unternehmen sowie Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis ein interdisziplinäres Forum, um in Workshops und Vorträgen unterschiedlichste Aspekte von Pflege, sowie Maßnahmen zu deren besseren Vereinbarkeit mit Beruf und Studium zu diskutieren.

Dabei geht es einerseits darum, die Betroffenen zu informieren und einen Dialog zwischen den unterschiedlichen Professionen und den pflegenden Laien zu ermöglichen. Andererseits sollen Kollegen und Kolleginnen, Studierende und Führungskräfte an der Hochschule und in Unternehmen ebenso angesprochen und für die Situation von Pflegenden und deren Bedürfnisse sensibilisiert werden.

Programm

14.00 Uhr Begrüßung

14.15 Uhr Interdisziplinärer Einführungsvortrag

Prof. Dr. Behrens, Pflegewissenschaftliches Institut, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

1. Session 15.00 – 16.30 Uhr

I - Workshop

Ein Pflegefall in der Familie – Was nun? –  Informationen, Hilfestellungen und Leistungen der Sozialversicherung

Dipl.-jur. Manuela Willig, M.mel. ; Frau Daniela Wilsdorf, Gesundexpertin BARMER GEK Halle; Herr Thomas Schmid, Gesundexperte BARMER GEK Halle; Dr. Magret Hempel, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

II - Vortrag

Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

Andrea Ritschel, Leiterin des Familienbüros der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

III - Vortrag/ Workshop

Vorsorge für den Pflegefall – Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuung

Dr. Claudia Beetz, M. mel., Juristische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Drik Troll, Betreuungsvereins Halle e.V.

IV - Vortrag

„Zur Verhaltensmedizin der Demenz und ihrer Vorstadien“

Prof. Dr. Bernd Leplow, Institut für Psychologie/Klinische Psychologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2. Session 16. 45 – 18.15 Uhr

V - Workshop

Demenz, Alzheimer und Pflege – interdisziplinäre Aspekte

Dipl.-jur. Manuela Willig, M.mel.; Katharina Sadowski, wiss. Mitarbeiterin am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften,  Halle-Wittenberg; Prof. Dr. Bernd Leplow Institut für Psychologie//Klinische Psychologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

VI - Vortrag

Die Zusammenarbeit von professioneller Pflege und Laienpflege

Steffen Fleischer, wiss. Mitarbeiter am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

VII - Workshop

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen

Dipl. Soz. Sabine Böttcher, Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.

VIII - Workshop

Vereinbarkeit von Pflege und Studium

Dr. Claudia Beetz, M.mel., Juristische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Dr. Petra Bebert, Studentenwerk angefragt; Dr. Christfried Rausch, Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten des akademischen Senats der Martin-Luther-Universität, angefragt

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