Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2017

Auch das Gedächtnis von Kindern ist durch die Evolution geprägt

Menschen erinnern sich besser an Lebewesen oder vermeintlich belebte Gegenstände. Unbelebtes wird dagegen schnell wieder vergessen. Und das hat offenbar evolutionäre Gründe: Selbst bei Kindern im Alter von vier Jahren ist dieser Effekt zu beobachten. Das haben Psychologen der Uni Halle erstmals herausgefunden.

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Chili-Anbau in Mexiko: Bienen profitieren von moderater Brandrodung

Landwirtschaft muss für Bienen nicht immer schädlich sein, im Gegenteil: Obwohl Kleinbauern auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán einzelne Felder traditionell brandroden, bietet das den einheimischen Furchenbienen sogar Vorteile. Dadurch entstehen für sie attraktive Lebensräume. Davon wiederrum profitieren die Kleinbauern selbst, die auf die Insekten zur Bestäubung von Habanero-Chilis angewiesen sind. Das hat ein internationales Autorenteam unter Federführung der Universität Halle herausgefunden.

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Vorläufige Vereinbarung zur Verwendung von Schriftwerken

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) haben sich darauf verständigt, dass für Nutzungen nach § 52a UrhG an Hochschulen bis 30. September 2017 nochmals eine Pauschalvergütung gezahlt wird.

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Kluge Köpfe in Sachsen-Anhalt: Uni Halle bei Lexi TV im MDR

Unter dem Motto "Raus aus dem Studio und rein ins Forscherleben" haben die Macher von Lexi TV (MDR) in den vergangenen Wochen Wissenschaftlerinnen und Forscher der Uni Halle besucht.

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ULB Sachsen-Anhalt: Einzigartiges Kartenfragment entdeckt

Es ist ein einmaliger Fund an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB): Mitarbeiter der ULB haben in ihrem Archiv das Fragment einer Karte aus dem 16. Jahrhundert entdeckt. Sie zeigt verschiedene Szenen und Orte aus der Bibel. Bisher waren weltweit nur zwei Teile des insgesamt zwölfteiligen Werks des niederländischen Künstlers Herman van Borculo bekannt, darunter eines in der British Library in London.

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Psychologie: Verspielte Menschen haben Vorteile

Erwachsene können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Sie sind gut im Beobachten, nehmen leicht neue Perspektiven ein und gestalten monotone Aufgaben für sich interessant. Gleichzeitig ist Verspieltheit aber nicht gleichzusetzen mit Humor. Stattdessen brauche es dafür neue Begriffe, schreiben Psychologen der Universität Halle in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift "Personality and Individual Differences".

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Spitzenforschung mit Anwendungsbezug

12,3 Millionen Euro für neue Projekte in den Material- und den Biowissenschaften: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat zwei Zuweisungsbescheide für die beiden naturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte der Universität an Rektor Prof. Dr. Udo Sträter überreicht. Die halleschen Materialwissenschaftler erhalten bis 2022 rund 6 Millionen Euro. Die molekularen Biowissenschaften werden mit 6,3 Millionen Euro gefördert. Die Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Sachsen-Anhalt.

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Mitteldeutsche Universitäten gründen Globalisierungsforum

Die Universitäten Halle, Leipzig, Jena und Erfurt haben ein gemeinsames Forschungsforum in den Geistes- und Sozialwissenschaften gegründet. Das "Forum for the Study of the Global Condition" führt Wissenschaftler zahlreicher Fächer zusammen, die globale Verflechtungen von gegenwärtigen Gesellschaften und deren historische Wurzeln untersuchen.

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Neue Materialien für Solarzellen: Physiker an internationalem Forschungsprojekt beteiligt

Silizium für Solarzellen könnte in Europa künftig knapp werden, deswegen braucht es eine Alternative: Neuartige Dünnschichtsolarzellen stehen im Zentrum des internationalen Forschungsprojekts "Starcell", an dem auch Physiker der Universität Halle mitarbeiten. Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt, das unter Federführung des katalonischen Instituts für Energieforschung steht, für drei Jahre mit rund 4,8 Millionen Euro. Davon fließen rund 380.000 Euro an die MLU. Die Mittel stammen aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020".

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Verlust von Pflanzenarten setzt das Aussterben von Tierarten in Gang

Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Team in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Nature Communications". An der Studie, die unter Federführung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums entstand, waren auch mehrere Geobotaniker derUniversität Halle und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig beteiligt.

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„Wächter des Genoms“: Neue Einblicke in die Struktur des Proteins p53

Das Protein p53 spielt bei der Abwehr von Krebs eine elementare Rolle: Es erkennt Fehler im Erbgut einer Zelle und zerstört diese. Bisher war es Forschern nur schwer möglich, die Struktur von p53 näher zu analysieren und seine Funktionsweise so besser zu verstehen. Pharmazeuten und Biochemiker der Universität haben jetzt eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Struktur des Proteins mit modernen Massenspektrometrie-Verfahren erstmals relativ genau beschreiben lässt.

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Humboldt-Forschungspreis: Historiker Gwyn Campbell forscht in Halle

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat dem Historiker Prof. Dr. Gwyn Campbell von der McGill University in Montreal, Kanada den Humboldt-Forschungspreis zuerkannt. Damit werden seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Indian Ocean Studies gewürdigt. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld verwendet Campbell für mehrere Forschungsaufenthalte an der Uni Halle.

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