Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Wissenschaftliche Zentren

Wissenschaftliche Zentren


Biozentrum

Das Biozentrum der Universität fördert Forschungsprojekte der Biowissenschaften mit interdisziplinärem Charakter und stellt Spezialgeräte sowie Speziallabors für Interessenten aus der Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Das Biozentrum hat die Aufgabe, Grundlagenforschung, angewandte Forschung und unternehmerische Aktivitäten zu verknüpfen.

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Interdisziplinäres Zentrum Medizin – Ethik – Recht (MER)

Das Zentrum MER unterstützt die Diskussion sowie die Erforschung von Problemen auf den Grenzgebieten Medizin, Ethik und Recht, die aufgrund immer spezifischer werdender Erkenntnisse in der medizinischen Forschung sowie deren Anwendung am Menschen entstehen. Das Zentrum bildet die Plattform, von der aus in anwendungsorientierter Perspektive aktuelle medizinrechtliche Fragestellungen interdisziplinär diskutiert werden können.

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Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA)

Das IZEA bündelt die aufklärungsbezogenen Forschungsaktivitäten der Philosophischen Fakultäten I und II sowie der Theologischen Fakultät und bildet dadurch eine Säule des Landesforschungsschwerpunktes „Aufklärung – Religion – Wissen“. Die hervorragenden Forschungsbedingungen mit historischen Bibliotheksbeständen in Freihandaufstellung ziehen ständig auswärtige Interessenten an. Im IZEA finden zudem öffentliche Vortragsreihen, Tagungen und universitäre Seminare zu Themen der Aufklärung statt.

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Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung der Martin-Luther-Universität Universität Halle-Wittenberg in Verbindung mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle

Das Zentrum untersucht die kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Reformideen des Pietis­mus, seine Struktu­ren, Organisationsformen und weltweiten Verbindungen. Zu seinen Aufgaben gehört die Entwicklung und Durchführung interdisziplinärer Forschungsvorhaben zur Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Pietismus. Das schließt neben der Ausrichtung von Kolloquien, Tagungen und Kongressen die Erstellung von Bibliogra­phien, Editionen und Datenbanken sowie die Präsentation von Forschungsergebnissen in Aufsätzen, Sammelbänden und Monogra­phien ein.

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Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien (ZIRS)

Das ZIRS bildet eine Dachorganisation für die Institutionen und Personen der MLU, die sich forschend im Bereich der "Regionalstudien" bzw. "Area Studies" befassen. Eine Hauptaufgabe des ZIRS liegt darin, verschiedene regionale Expertisen mit ihren unterschiedlichen disziplinären Anbindungen, wie etwa an die Geschichts-, Altertums-, Sprach-, Sozial-, Politik- und Kulturwissenschaften, zu bündeln und in akademischen Austausch miteinander zu bringen.

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Zentrum für Angewandte Medizinische und Humanbiologische Forschung (ZAMED)

Das ZAMED ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung zur Bearbeitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf Gebieten der angewandten Medizin. Die Aufgaben bestehen in der Unterstützung, Anbahnung und Vermittlung von Wissenschaftskooperationen innerhalb der Universität und darüber hinaus mit außeruniversitären wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen.

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Universitätszentrum Informatik (UZI)

Das UZI berät die Hochschulleitung und Universitätsverwaltung in Fragen der Informationstechnologie, organisiert Kontakte zwischen Universität und IT-Unternehmen der Region und unterstützt ggf. die Durchführung drittmittelfinanzierter Forschungsprojekte im Bereich der Informatik und ihrer Anwendungen. Unter dem Dach des Zentrums wurde die Lehrplattform Stud.IP eingeführt sowie das WebContent Management System der Universität entwickelt und eingeführt. Das Zentrum organisiert u. a. interdisziplinäre Kolloquien sowie in Kooperation mit der IHK Halle-Dessau den halbjährlich stattfindenden Industrietag.

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Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB)

  Das ZSB ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der MLU für Forschung, Entwicklung und Beratung im Bereich Schule und Bildung. Das Zentrum zielt darüber hinaus auf die Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses. Es arbeitet mit einschlägigen Institutionen im In- und Ausland zusammen und unterstützt den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

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Interdisziplinäres Zentrum für Nutzpflanzenforschung (IZN)

Das IZN ist ein Forschungsverbund von agrar- und biowissenschaftlichen Arbeitsgruppen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region auf dem Gebiet der pflanzlichen Biotechnologie. Als Forschungsthemen stehen die Resistenz von Nutzpflanzen gegen biotischen Stress sowie deren Toleranz gegen abiotischen Stress im Mittelpunkt. Das IZN fördert die Verknüpfung praxisrelevanter Agrarforschung mit den  molekularen Biowissenschaften und gestaltete koordinierte wissenschaftliche Verbundprojekte im nationalen und internationalen Rahmen.

Das IZN wurde bis Ende 2015 vom Land Sachsen-Anhalt gefördert.

(Hinweis: Die weiterführenden Webseiten werden nicht mehr aktualisiert.)

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Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat im Jahr 1993 die Gründung Interdisziplinärer Wissenschaftlicher Zentren mit dem Ziel, interdisziplinäre und innovative Strukturen für Forschung und akademische Ausbildung an der Universität zu schaffen, beschlossen.
Aufgabe dieser Zentren, die nicht in Konkurrenz zu den Fakultäten und Instituten stehen, ist es, interdisziplinäre Forschung zu initiieren, die den Qualitätsansprüchen von DFG-Forschungsverbunden genügt und dabei stets die Frage zu beachten, ob und inwieweit aus der primär forschungsbedingten Innovation zugleich neue, attraktive Studiengänge entwickelt werden können.


Wissenschaftliche Einrichtungen


Interdisziplinäres Zentrum für Altern Halle: Biologie – Medizin – Gesellschaft (IZAH)

Die interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung „Interdisziplinäres Zentrum für Altern Halle: Biologie – Medizin – Gesellschaft (IZAH)“ ist ein Zusammenschluss von biologischen, gesundheits- und sozialwissenschaftlichen sowie medizinischen Instituten und Kliniken der Universität Halle-Wittenberg. Es soll in Forschung, Lehre, Entwicklung und Beratung multidisziplinäre Kompetenzen in der Gerontologie zur Wirkung bringen.

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Interdisziplinäres Zentrum für Materialwissenschaften (IZM)

Im Mittelpunkt stehen Forschungsaktivitäten auf den Gebieten der nanostrukturierten Materialien, der Mikro- und Nanoanalytik sowie der Realstruktur von Festkörpern. Dabei geht es um eigenständige Forschungsprojekte und die Angebote von Kooperationsleistungen. Langjährige Erfahrungen bestehen in der Diagnostik von Defekten und Nanostrukturen in Halbleitern und anderen Materialien.  

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Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) SiLi-nano®– Silizium und Licht: von Makro zu Nano (IWE SiLi-nano)

Das ZIK SiLi-nano zielt auf die Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik. Schwerpunkte sind Nanostrukturen zum Lichtmanagement in Silizium und zur Effizienzerhöhung von Solarzellen. In enger Verzahnung von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung werden Verfahren, die auf Licht und Silizium beruhen, wissenschaftlich und technologisch bearbeitet.

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Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Struktur und Dynamik von Membranproteinen (IWE HALOmem)

Im Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) HALOmem wird der Schwerpunkt Proteinforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durch Strukturaufklärung von Membranproteinen weiter gestärkt. Biomembranen bilden die äußere Grenze jeder lebenden Zelle. Die in ihnen verankerten Membranproteine sind daher entscheidende Komponenten für jegliche Kommunikation der Zelle mit ihrer Umgebung. Aus diesem Grund stellen Membranproteine ideale Zielmoleküle für die Wirkstoffforschung dar. Gegenwärtig können die Entwicklungszeiten für neue Medikamente 10 Jahre und mehr betragen. Da die Strukturaufklärung der Zielmoleküle auf atomarer Ebene diese Zeit entscheidend verkürzt, ist ein zentrales Ziel des ZIK HALOmem, die dafür notwendige Grundlagenforschung an Membranproteinen zu schaffen.

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Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung für Genossenschafts- und Kooperationsforschung (IWE GK)

Die Erforschung und Gestaltung der Kooperation von Menschen in genossenschaftlicher (Rechts-)Form blickt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. Am 14. Februar 1911 wurde an der damaligen Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg ein Institut für Genossenschaftswesen gegründet, dessen Tradition nach 1990 durch ein An-Institut und nunmehr durch die neu verfasste Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung Genossenschafts- und Kooperationsforschung (IWE GK) mit einem erweiterten Forschungsfokus fortgeführt wird.

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Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien

Das 2012 gegründete Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien ist ein kooperatives Projekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst.

Das Zentrum hat seinen Sitz in Halle und steht als interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung unter der Verantwortung der Martin-Luther-Universität. Aufgabe des Zentrums ist es, interdisziplinäre Polenstudien an den beiden Standorten Halle und Jena nachhaltig zu etablieren und zu entwickeln.

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Mühlenberg-Zentrum für Amerikastudien (MCAS)

Die interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung hat das Ziel, die Geschichte, Kultur und Gesellschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in ihren vielfachen nationalen und transnationalen Beziehungen interdisziplinär zu erforschen und national wie international sichtbare Forschungsschwerpunkte zu setzen. Sie wird von der Philosophischen Fakultät II getragen.

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Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat 2007/2008 die Einrichtung von Interdisziplinären Wissenschaftlichen Einrichtungen (IWE) als gemeinsame interfakultäre wissenschaftliche Einrichtungen beschlossen, die von mehreren Fakultäten getragen werden. In Abhängigkeit vom wissenschaftlichen Arbeitsgebiet kann ein IWE in Ausnahmefällen auch nur einer Fakultät zugeordnet werden.

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