Sie möchten hinter die Kulissen einer traditionsreichen und zugleich zukunftsorientierten Universität schauen, eine der Akademischen Sammlungen besichtigen, Interessantes über das einzigartige architektonische Ensemble des Campus erfahren, oder einfach an vertrauten Stätten Ihrer Studienzeit in Erinnerungen schwelgen? Und Sie möchten die Universitätsstadt Halle kennen lernen bzw. die ehemalige „Diva in Grau“ wieder neu entdecken?
Halle ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und einer langen Geschichte. Wussten Sie, dass Luthers Totenmaske in Halle zu besichtigen ist, dass man ein Kursbuch des legendären Captain Cook hier lesen kann und dass die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands in Halle auf ihren Besuch wartet? Egal ob Sie sich dies alles anschauen wollen oder einfach nur ein Hotelzimmer suchen und eine Stadtführung machen möchten, dass Team vom Stadtmarketing Halle hilft ihnen bei all diesen Frage.
Das Jahr 2009 ist für alle Klassikfans und für die Stadt Halle das Händeljahr. Am 23. Februar 1685 wurde Georg Friedrich Händel in Halle an der Saale geboren und einen Tag später in der Marktkirche zu Halle getauft. 18 Jahre lang lebte der Barockkomponist in seiner Geburtsstadt, bevor er nach Hamburg, Italien, Hannover und schlussendlich nach London ging. In Halle aber liegen seine musikalischen Wurzeln.
Die weltbekannte Himmelsscheibe von Nebra ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts. Die bronzene Scheibe zeigt die weltweit älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene. Seit dem Jahr 2008 kann man die Himmelsscheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte sehen. Das umfangreich renovierte Museum beherbergt eine der ältesten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland und ist auch ohne die berühmte Himmelsscheibe über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus bekannt.
Staatliche Galerie Moritzburg - Das Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt
Mit der Wiedereröffnung der Moritzburg im Dezember 2008 begann ein neues Kapitel in der gut fünfhundertjährigen Geschichte dieser Burg im Zentrum von Halle. Im dreißigjährigen Krieg ging die ehemalige Residenz Albrecht von Brandenburgs unter. 1904 wurde sie in Teilen zum Museum umgebaut. Teile des Westflügels blieben bis zum Beginn des Ausbaus durch die spanischen Architekten Nieto Sobejano im Jahre 2005 eine Ruine. Mit dem neuen Erweiterungsbau hat Halle nun einen der besten und modernsten Museumsbauten in Europa und kann sich durchaus mit der „Tate Modern“ in London messen.
Halle verfügt über eine lebendige freie Theaterszene, die auf den unterschiedlichsten Bühnen der Stadt stattfindet. Manchmal finden sich die Gruppen auch zu gemeinsamen Projekten, wie Halles 1. Bühnenseifenoper, zusammen. Welche Theatergruppen mitspielen, was eine Bühnenseifenoper ist und wie Sie keine Folge verpassen, verrät Ihnen das Kulturmagazin Kulturfalter.
Studentisches Leben findet nicht nur im Hörsaal, sondern auch in den diversen Clubs in Halle statt. Der älteste und größte Studenten-Club ist der "Turm", der sichin einem Gebäudeteil der historischen Moritzburg befindet. In unmittelbarer Nähe ist die Kleine Ulrichstraße, auch liebevoll "Kleine Ulli" genannt, eine der Kneipenmeilen der Saalestadt.