Kontakt

Prorektorat für Forschung, Internationalisierung und Transfer
Prof. Dr. Claudia Becker

Telefon: 0345 55-21450
Telefax: 0345 55-27091

Universitätsplatz 9
06108 Halle (Saale)

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Prorektorat für Forschung, Internationalisierung und Transfer
06099 Halle (Saale)

Weiteres

Login für Redakteure

Forschungsschwerpunkte

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg schärft ihr Forschungsprofil durch vier Forschungsschwerpunkte, die zentrale wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft adressieren. Gemeinsam zeigen sie die Stärke der Universität in der Breite und Tiefe ihrer Forschung, in der engen Zusammenarbeit über Fakultätsgrenzen hinweg sowie in der Verbindung von Grundlagenforschung, methodischer Innovation und gesellschaftlicher Relevanz. Kennzeichnend für die Forschungsschwerpunkte ist, dass sie keine linearen Themenketten abbilden, sondern die reiche Interdisziplinarität und große Dynamik der an der MLU entwickelten Forschung sichtbar machen. Sie verknüpfen geistes-, kultur-, sozial-, gesundheits-, medizinische und naturwissenschaftliche Perspektiven, schaffen Überschneidungen und Brückenschläge zwischen unterschiedlichen Wissensfeldern und tragen das Forschungsfundament zu den MLU-Profillinien Wissenskulturen und Bildung, Transformation und Nachhaltigkeit bei. Zugleich stützen sie sich auf etablierte Zentren, Forschungsverbünde und außeruniversitäre Kooperationen und bieten damit eine belastbare Grundlage für künftige Initiativen, Vernetzung und Sichtbarkeit.

Pluralität, Partizipation, Aufklärung

Der Forschungsschwerpunkt Pluralität, Partizipation, Aufklärung bündelt geistes-, kultur-, bildungs-, gesundheits-, und sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu den Grundlagen pluraler Gesellschaften in einer globalisierten Welt. Er verbindet aktuelle Fragestellungen mit historischer Tiefenschärfe und transnationaler Breite und richtet den Blick auf Öffentlichkeit und Kritik, Imagination und Gedächtnis, Bildung und Inklusion, Verständigung und Vermittlung sowie Gerechtigkeit und Verantwortung. Damit leistet er einen wesentlichen Beitrag zur reflexiven Begleitung von Prozessen der nachhaltigen Stabilisierung und zukunftsweisenden Weiterentwicklung gesellschaftlicher Transformationen und stärkt insbesondere die Profillinie Wissenskulturen und Bildung.


Gesundheit und Gesellschaft in Transformation

Der Forschungsschwerpunkt Gesundheit und Gesellschaft in Transformation untersucht Gesundheit und Wohlergehen im Kontext tiefgreifender ökologischer, sozialer und ökonomischer Veränderungen. Im Mittelpunkt stehen Krankheitsmechanismen, Prävention, Resilienz, therapeutische Interventionen und Versorgungssicherheit im gesellschaftlichen Kontext. Der Schwerpunkt verbindet medizinische, pharmazeutische, gesundheits-, sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliche Perspektiven mit ethischen und rechtlichen Fragestellungen und entwickelt inter- und transdisziplinär wissenschaftlich fundierte Konzepte für ein krisen- und zukunftsfestes Gesundheitssystem. Er trägt insbesondere zur Profillinie Transformation bei und weist zugleich enge Schnittstellen zu Nachhaltigkeit und Wissenskulturen und Bildung auf.


Bausteine der Zukunft

Von der Pflanze bis zum Makromolekül
Vom mineralischen Rohstoff bis zur Nanoelektronik

Die beiden naturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte der MLU sind vom Leitgedanken geprägt, die Bausteine der Zukunft zu entwickeln und zu erforschen. Mit Von der Pflanze bis zum Makromolekül und Vom mineralischen Rohstoff bis zur Nanoelektronik entwickelt die MLU ihre naturwissenschaftliche Forschung konsequent weiter. Im Zentrum stehen die Erforschung weicher und harter Materie, nachhaltige Ressourcennutzung, Pflanzen und Materialien der Zukunft, biologische Makromoleküle, neue Wirkstoffe, Bioökonomie, mineralische Rohstoffe, Energiewandlung und Nanoelektronik. Ergänzt werden diese Arbeiten durch die Entwicklung von Methoden der Zukunft, insbesondere in Mathematik, Informatik, künstlicher Intelligenz sowie in experimentellen Verfahren der Physik, Chemie, Biochemie und Biotechnologie. Beide Schwerpunkte unterlegen die Profillinien Nachhaltigkeit und Transformation mit einer starken materiellen und methodischen Basis.

Zum Seitenanfang