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Aktuelle Nachrichten

Studie: Hummeln sind Wirte für gefährliches Bienenvirus

24.03.2026 | Steinhummeln dienen dem Akuten Bienenlähmungs-Virus in der freien Natur als Wirt. Während das Virus den Hummeln offenbar wenig Schaden zufügt, verläuft eine Infektion bei Honigbienen in der Regel tödlich. Bislang ging man davon aus, dass nur Honigbienen als Wirte für das Virus in Frage kommen. Mithilfe umfangreicher Feldversuche konnte ein Team der MLU und der Georg-August-Universität Göttingen nun nachweisen, dass Steinhummeln der wichtigste Wirt für das Virus sind. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift „Ecology Letters“ und könnte für neue Schutzmaßnahmen hilfreich sein, um die Ausbreitung solcher Krankheiten in der Natur einzudämmen.

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Neue Infrastruktur für Transfer und Gründung: MLU startet Inkubator für Pflege und Gesundheitsversorgung

19.03.2026 | Die MLU baut ihre Aktivitäten im Bereich Transfer und Ausgründungen aus: Mit dem Inkubator „Scidea-Lab Robotik- und Assistenztechnologien für Pflege und Gesundheitsversorgung“ sollen deutlich mehr interdisziplinäre Transfer- und Gründungsprojekte an der Schnittstelle von Pflegewissenschaft, Informatik und Wirtschaftsinformatik entstehen. Das Projekt wird mit knapp 800.000 Euro vom Land Sachsen-Anhalt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von innovativen Ansätzen, um zum Beispiel Pflegekräfte zu entlasten und die Selbstständigkeit älterer Menschen zu stärken.

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Botanischer Garten startet am 1. April mit neuen Angeboten in die Saison - Website zur biologischen Vielfalt online

18.03.2026 | Der Botanische Garten der MLU hat ab Mittwoch, 1. April 2026, wieder geöffnet. Besucherinnen und Besucher können dann wochentags 14 bis 18 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen 10 bis 18 Uhr einen Rundgang durch die Außenanlagen und Gewächshäuser machen. Über die biologische Vielfalt des Gartens können sich Interessierte ab sofort auch auf einer neuen Website informieren.

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Kunst trifft Paläontologie: Neue Ausstellung an der Uni Halle zeigt Objektkunst

12.03.2026 | Die künstlerische Auseinandersetzung mit fossilen Funden und der Arbeit von Paläontologinnen und Paläontologen steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung an der MLU. Gezeigt werden Objekte der Schmuckkünstlerin Beate Eismann. Die Ausstellung „Sauro[syn]thesen“ ist ab Donnerstag, 19. März 2026, im Kupferstichkabinett der Kustodie im Löwengebäude zu sehen. Die Vernissage findet am Mittwoch, 18. März 2026, um 18 Uhr in der Aula statt.

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Psychologie: Studie zeigt Grenzen des Multitasking

11.03.2026 | Selbst mit viel Training gelingt es dem menschlichen Gehirn nicht wirklich, zwei Aufgaben parallel durchzuführen. Zudem können bereits kleinste Abweichungen von der erlernten Routine starke Folgen darauf haben, wie schnell und erfolgreich Menschen Aufgaben gleichzeitig erledigen. Das zeigt eine neue Studie der MLU, der FernUniversität in Hagen und der Hamburg Medical School. Sie erschien kürzlich im „Quarterly Journal of Experimental Psychology“.

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Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht für
Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit

Die zahlreichen Krisen in der Welt, Krieg, Gewalt und vielfaches menschliches Leid sowie Herausforderungen wie der Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Unsicherheiten erzeugen tiefe Verunsicherung. Dies führt zu gesellschaftlichen Debatten, die zum Teil demokratiefeindlich sind. Vor dem Hintergrund öffentlich gewordener rechtsextremistisch geprägter, antidemokratischer Bestrebungen bringt die MLU ihre tiefe Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre in der internationalen und vielfältigen Gemeinschaft ihrer Forschenden, Lehrenden und Lernenden zum Ausdruck. Im Bewusstsein ihrer eigenen Geschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wendet sich die MLU gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.

Wissenschaft lebt vom Austausch mit anderen. Die MLU ist als "weltoffene Hochschule"    ein Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und des Lernens, weil sie Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozialen Hintergründen und Sichtweisen zusammenbringt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um in offenen Diskussionen und sachlichen Debatten zu Lösungen zu kommen. Ein friedliches Miteinander setzt Offenheit, Bereitschaft zum Diskurs und globale Verständigung voraus. Diesen essenziellen Werten sind die Universität und ihre Mitglieder verpflichtet – in Studium, Lehre, Forschung ebenso wie im Arbeitsalltag.

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