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Aktuelle Nachrichten

Festtag der Uni Halle: Preise und Urkunden werden verliehen – Frühjahrskonzert in der Händel-Halle

21.04.2026 | Die MLU veranstaltet für ihre Promovenden und Habilitanden am Freitag, 24. April 2026, ab 13.30 Uhr eine Festveranstaltung in der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Promotion mit der Bestnote "summa cum laude" abgeschlossen haben, werden zudem mit der Luther-Urkunde der MLU ausgezeichnet. Weiterhin werden die Universitätspreise für besonders herausragende Arbeiten vergeben. Im Anschluss folgen der Jahresempfang der Universität für geladene Gäste im Löwengebäude am Universitätsplatz sowie das Große Frühjahrskonzert in der Händel-Halle.

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80 Jahre DEFA: Symposium an der Uni Halle beleuchtet Literaturverfilmungen der DDR

21.04.2026 | Vor 80 Jahren wurde die Deutsche Film-AG (DEFA) in Potsdam-Babelsberg gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums stehen die Literaturverfilmungen der DEFA im Mittelpunkt eines zweitägigen Symposiums am 21. und 22. Mai 2026. Die vom Germanistischen Institut der MLU und dem Filmkurator Paul Werner Wagner geleitete Veranstaltung findet im Puschkino statt.

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Lichtkunst macht Forschung sichtbar: Ausstellung an der MLU zu Neurowissenschaft

16.04.2026 | Hologramme, Laserprojektionen und Videoinstallationen sind ab Donnerstag, 23. April 2026, in einer neuen Ausstellung der MLU zu sehen. Die Schau trägt den Titel „NeurOPTICS“ und präsentiert die Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojekts an der Universität zu ethischen und rechtlichen Fragen der sogenannten Optogenetik – einer Methode, mit der Nervenzellen gezielt per Licht gesteuert werden können. Entwickelt wurden die Kunstwerke von Marta Djourina und Paul Wiersbinski. Die Vernissage findet am Mittwoch, 22. April 2026, um 18 Uhr statt.

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Gut auf Krisen vorbereitet: Mit Serious Games Resilienz bei Lieferausfällen trainieren

15.04.2026 | Wie können sich produzierende Unternehmen mithilfe von Planspielen auf Lieferengpässe und andere Probleme vorbereiten? Diese Frage steht im Zentrum des Projekts "RES-GAME", das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit rund vier Millionen Euro gefördert wird. Geleitet wird der Verbund aus Industrie und Wissenschaft vom Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik. Auch die MLU ist an dem Projekt beteiligt.

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Studie: Hummeln sind Wirte für gefährliches Bienenvirus

24.03.2026 | Steinhummeln dienen dem Akuten Bienenlähmungs-Virus in der freien Natur als Wirt. Während das Virus den Hummeln offenbar wenig Schaden zufügt, verläuft eine Infektion bei Honigbienen in der Regel tödlich. Bislang ging man davon aus, dass nur Honigbienen als Wirte für das Virus in Frage kommen. Mithilfe umfangreicher Feldversuche konnte ein Team der MLU und der Georg-August-Universität Göttingen nun nachweisen, dass Steinhummeln der wichtigste Wirt für das Virus sind. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift „Ecology Letters“ und könnte für neue Schutzmaßnahmen hilfreich sein, um die Ausbreitung solcher Krankheiten in der Natur einzudämmen.

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Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht für
Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit

Die zahlreichen Krisen in der Welt, Krieg, Gewalt und vielfaches menschliches Leid sowie Herausforderungen wie der Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Unsicherheiten erzeugen tiefe Verunsicherung. Dies führt zu gesellschaftlichen Debatten, die zum Teil demokratiefeindlich sind. Vor dem Hintergrund öffentlich gewordener rechtsextremistisch geprägter, antidemokratischer Bestrebungen bringt die MLU ihre tiefe Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre in der internationalen und vielfältigen Gemeinschaft ihrer Forschenden, Lehrenden und Lernenden zum Ausdruck. Im Bewusstsein ihrer eigenen Geschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wendet sich die MLU gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.

Wissenschaft lebt vom Austausch mit anderen. Die MLU ist als "weltoffene Hochschule"    ein Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und des Lernens, weil sie Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozialen Hintergründen und Sichtweisen zusammenbringt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um in offenen Diskussionen und sachlichen Debatten zu Lösungen zu kommen. Ein friedliches Miteinander setzt Offenheit, Bereitschaft zum Diskurs und globale Verständigung voraus. Diesen essenziellen Werten sind die Universität und ihre Mitglieder verpflichtet – in Studium, Lehre, Forschung ebenso wie im Arbeitsalltag.

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