Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2018

Investitur von Christian Tietje und Dank an Udo Sträter

Prof. Dr. Christian Tietje wird am Mittwoch, 17. Oktober 2018, feierlich als Rektor der Universität Halle in sein Amt eingeführt. Er folgt auf Prof. Dr. Udo Sträter, der sich an diesem Tag offiziell verabschiedet. Der Festakt für geladene Gäste beginnt 14 Uhr in der Aula im Löwengebäude, erwartet werden der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Die Veranstaltung wird per Livestream in den Sozialen Medien der Universität übertragen.

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Adoption und Inzest nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs

Mit prekären Verwandtschaftsverhältnissen nach dem Ende des Nationalsozialismus beschäftigt sich ein neues Forschungsprojekt an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Halle. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert es von September an für drei Jahre mit insgesamt 403.000 Euro. Die Historiker untersuchen, wie Adoption und Inzest nach 1945 gesellschaftlich und politisch wahrgenommen wurden und wie sich das Bild der Verwandtschaftsverhältnisse im Lauf der Zeit wandelte.

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Wurzelextrakt lässt Würmer länger leben

Ein Wurzelextrakt des Vielblütigen Knöterichs verfügt über besondere Eigenschaften: Es lässt den Fadenwurm C. elegans länger leben und schützt ihn vor oxidativem Stress. Das zeigen Ernährungswissenschaftler der Universität Halle in einer neuen Studie. Die Forscher liefern damit wissenschaftlich fundierte Belege für die Wirksamkeit dieses Extraktes, der vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird.

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Universitätsgottesdienste im Wintersemester

Mit dem Semestereröffnungsgottesdienst beginnt am Montag, 15. Oktober, 18 Uhr, in der halleschen Marktkirche die neue Reihe der Universitätsgottesdienste der Universität Halle. Die Reihe steht im Wintersemester 2018/19 unter dem Motto "Curriculum Vitae".

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Artenreiche Wälder speichern mehr Kohlenstoff

Artenreiche subtropische Wälder können im Durchschnitt doppelt so viel Kohlenstoff aufnehmen wie Monokulturen. Dies berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin Science. Die Studie wurde im Rahmen eines einmaligen Feldexperiments durchgeführt, das unter Federführung der Uni Halle, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung und der Chinese Academy of Sciences betrieben wird. Das Experiment besteht aus eigens angelegten Wäldern in China.

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CHE-Ranking: Universität Halle erreicht erneut zahlreiche Spitzenplätze

Das aktuelle CHE-Hochschulranking bescheinigt der Universität Halle erneut ausgezeichnete Studienbedingungen. Spitzenplätze in der Neubewertung erreichen gleich sieben Fächer: Chemie, Geografie, Geowissenschaften, Medizin, Pflegewissenschaft, Physik und Zahnmedizin.

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Universität Halle begrüßt neue Studierende

Die Uni Halle heißt ihre neuen Studierenden mit den Zentralen Orientierungstagen vom 9. bis 11. Oktober herzlich willkommen. Höhepunkt der Woche ist die Immatrikulationsfeier am Freitag, 12. Oktober, auf dem Universitätsplatz. Die MLU stellt sich ab 13 Uhr beim "Students-Welcome-Talk" in Form einer Gesprächsrunde in der Aula des Löwengebäudes vor, die auch als Livestream in den sozialen Medien übertragen wird.

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Kakao: Eine leckere Quelle für Vitamin D?

Viele Menschen sind nicht mit ausreichend Vitamin D versorgt. Brüchige Knochen und ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen können die Folge eines Vitamin-D-Mangels sein. Eine neue, bislang unbekannte Quelle für Vitamin D2 hat nun eine Forschergruppe der Universität Halle und des Max Rubner-Instituts ausgemacht: Kakao und kakaohaltige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen des wichtigen Nährstoffs. Den höchsten Vitamin-D2-Gehalt haben laut den Forschern Kakaobutter und dunkle Schokolade.

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Mitteldeutscher Ernährungscluster startet in zweite Förderphase

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert den Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD) für weitere drei Jahre mit insgesamt rund 5,6 Millionen Euro. Das Verbundprojekt der Universitäten Halle, Jena und Leipzig kann damit seine seit 2015 sehr erfolgreich laufenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten fortsetzen. Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

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Philipp Schwartz-Initiative: Zwei Stellen an der MLU

Die Alexander von Humboldt-Stiftung fördert an der Universität Halle zwei Stellen für gefährdete ausländische Wissenschaftler, die dank der Philipp Schwartz-Initiative für zwei Jahre an der Universität arbeiten können. Das Programm richtet sich an Menschen, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Insgesamt werden in der vierten Runde des Programms 35 Stipendiatinnen und Stipendiaten an 31 deutschen Forschungseinrichtungen gefördert.

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Juristen der MLU liefern Gutachten für den Deutschen Juristentag

Von unzulässigen Bankgebühren bis zum Diesel-Skandal: Viele Menschen sind von komplexen Schadensereignissen betroffen. Trotzdem sind Gruppenklagen in Deutschland nicht möglich. Woran das liegt und welche Lösungen es dafür gibt, hat die Juristin Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich der Universität Halle in einem Gutachten für den 72. Deutschen Juristentag beschrieben. Dieser findet vom 26. bis 28. September in Leipzig statt. Auch der hallesche Migrationsrechtler Prof. Dr. Winfried Kluth hat ein Gutachten zu den Rahmenbedingungen für Zuwanderung in Deutschland erstellt.

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Tierwohl: Beeinflusst die moralische Haltung die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten?

Welche Menschen sind es, die für höhere Tierwohl-Standards bereit sind, an der Supermarktkasse mehr für Eier und Fleisch zu zahlen? Erstmals haben Wissenschaftler der Universität Halle in einer Studie untersucht, ob und welche moralischen Haltungen beim Konsum zu Grunde liegen. Die überraschenden Ergebnisse: Es gibt einen großen Wertepluralismus in der Bevölkerung. Und es gibt zahlreiche Menschen, die zwar nichts zahlen wollen, sich aber dennoch um das Wohl von Tieren sorgen. Diese sehen aber vor allem die Politik in der Pflicht, in dieser Sache tätig zu werden und nicht den Konsumenten.

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