Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jahr 2018

Neue Studie: Wie Bakterien Pflanzen manipulieren

Angriff auf der Protein-Ebene: Xanthomonas-Bakterien befallen Tomaten- und Paprikapflanzen und schleusen schädliche Eiweiße in die Zellen der Pflanzen ein. Wie einer dieser Stoffe die Nährstoffversorgung und den Hormonhaushalt der Pflanzen manipuliert, haben nun Forscher der Universitäten Halle, Bonn und Freiburg gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie herausgefunden.

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Neuigkeiten

When falling asleep, relaxing or undertaking recreational activities, nearly a third of residents living near a wind farm are not at all annoyed or only slightly annoyed by the noise of wind turbines. One in ten people experience symptoms of stress, such as irritability or difficulty falling asleep. However, noise is not the only problem for those affected, according to psychologists at Martin Luther University in the current issue of the journal "Energy Policy". In particular, a critical attitude towards a wind farm stimulates the experience of stress.

Schadstoffe im Wasser abbauen: Chemiker verbessern Verfahren

Wie sich hartnäckige Schadstoffe im Wasser einfach und kostengünstig abbauen lassen, haben Chemiker der Universität Halle herausgefunden. Dafür benötigen die Forscher lediglich eine grüne LED-Leuchte, einen Katalysator und Vitamin C. So können sie eine spezielle Art von Elektronen herstellen, die die Schadstoffe im Wasser zuverlässig zerlegen. Bisher waren dafür komplexe Lasersysteme nötig.

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Airbnb, Uber & Co.: Forschungsprojekt zur Sharing Economy

Die Rechte von Verbrauchern in der kollaborativen Wirtschaft stehen im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts von Juristen der Uni Halle. Sie untersuchen dabei vor allem rechtliche Unsicherheiten und Konflikte, die im Internet durch den Wandel der klassischen Rollen von Konsumenten und Produzenten zu "Prosumern" sowie durch den Austausch von Leistungen zwischen Privatpersonen auf Plattformen, wie dem Wohnungsvermittler Airbnb oder dem Mitfahrdienst Uber, entstehen. Das Projekt wird mit 58.000 Euro gefördert.

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Neue Studie: Bakterien verdauen giftige Metalle und bilden dabei Gold

Für die meisten Lebewesen sind größere Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder Gold, giftig. Nicht für das Bakterium C. metallidurans: Es hat einen Weg gefunden, aus einem Schwermetall-Gemisch wertvolle Spurenelemente zu beziehen, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Dabei bildet es winzige Goldnuggets. Welche molekularen Prozesse dabei in den Bakterien ablaufen, hat nun ein internationales Forscherteam unter Leitung der der Martin-Luther-Universität herausgefunden.

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Wie Bäume kooperieren: Neues internationales Graduiertenkolleg

Großer Erfolg für die mitteldeutsche Biodiversitätsforschung: Die Interaktion von Bäumen untereinander und die Folgen davon für das Ökosystem stehen im Zentrum eines neuen internationalen Graduiertenkollegs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Programm für die nächsten 4,5 Jahre mit rund 3,5 Millionen Euro.

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Neuigkeiten

Global warming affects more than just plant biodiversity - it even alters the way plants grow. A team of researchers at Martin Luther University discovered which molecular processes are involved in plant growth. They published their findings in the current edition of the internationally renowned journal "Current Biology".

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Neuigkeiten

The bigger the male, the higher his chances to successfully mate – this applies, at least, to thrips, insects measuring only two to three millimetres in length that are hard to recognise with the naked eye. The larger males not only drive off their smaller rivals, they also have better immune systems and produce more sperm. This is a discovery that was made by biologists at Martin Luther University Halle-Wittenberg.

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Neuigkeiten

Researchers at Martin Luther University have developed a milk capsule that dissolves when placed in a hot drink. Not only does this reduce the consumption of packaging material, the capsules are easier to use than conventional plastic containers. The research group published its findings in the journal "Chemical Engineering & Technology".

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Windräder: Wie sich der Stress für Anwohner reduzieren lässt

Egal ob beim Einschlafen, Entspannen oder bei Freizeitaktivitäten: Die Geräusche von Windrädern belästigen knapp ein Drittel der Anwohner eines Windparks gar nicht oder nur wenig. Jeder Zehnte erlebt dagegen Stresssymptome, wie Reizbarkeit oder Einschlafprobleme. Aber nicht nur der Lärm ist für die Betroffenen ein Problem, so Psychologen der Universität Halle. Gerade auch eine kritische Haltung gegenüber des Windparks begünstigt das Stressempfinden. Eine bessere Informationspolitik während der Planungsphase könnte der Studie zufolge dabei helfen, die Probleme der Anwohner zu mindern.

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Millionenförderung für geisteswissenschaftliche Graduiertenschulen

Zwei neue internationale geisteswissenschaftliche Graduiertenschulen fördern zukünftig den wissenschaftlichen Nachwuchs: "Techniken der Zukunftsherstellung" und "Verbindlichkeit von Normen der Vergesellschaftung". Beide untersuchen, wie Menschen ihre Gesellschaft gestalten, wie sie auf Krisen reagieren und wie Ideen oder Normen aus einem Land in ein anderes übernommen werden. Dafür stellt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt für drei Jahre rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert

Die globale Erderwärmung beeinflusst nicht nur die Artenvielfalt von Pflanzen. Sie verändert sogar das Pflanzenwachstum selbst. Welche molekularen Prozesse dabei ablaufen, hat eine Forschergruppe der Martin-Luther-Universität herausgefunden und ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlicht.

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