Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jahr 2019

Vertrauenskrise der Statistik? Forscher fordern Paradigmenwechsel

Forschungsergebnisse sollen verlässlich und objektiv sein. Doch ab wann gilt das? In den vergangenen 80 Jahren galten der p-Wert und die sogenannte statistische Signifikanz als Goldstandard zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Forschungsergebnissen. Das Problem: Der p-Wert eignet sich gar nicht dafür, das zu bewerten. Ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität präsentiert im "Journal of Economics and Statistics" 20 Vorschläge, wie Forscher mit diesem Problem besser umgehen könnten.

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Erstes Auslandsbüro: Universität verstärkt Beziehungen mit Zentralasien

Die Martin-Luther-Universität intensiviert ihre Aktivitäten in der Internationalisierung und gründet ihr erstes Auslandsbüro. Am Montag, 3. Juni 2019, wurde das Kontaktbüro der MLU in Almaty, Kasachstan, offiziell eröffnet. Zugleich ist dort das "Innovationsbüro Zentralasien" angesiedelt, das die Universität mit einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung etabliert.

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Exzellente Proteinforschung: Graduiertenkolleg startet an der MLU

An der Universität Halle nimmt ein neues Graduiertenkolleg zur Proteinforschung seine Arbeit auf. Im Zentrum der Forschungsarbeiten steht eine spezielle Proteinklasse, die für viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper und auch die Entstehung von schweren Krankheiten verantwortlich ist. Gefördert wird das Graduiertenkolleg GRK 2467 "Intrinsisch ungeordnete Proteine – Molekulare Prinzipien, zelluläre Funktionen und Krankheiten" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund vier Millionen Euro.

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Polymerforschung: Weitere Förderung für Sonderforschungsbereich

Der Sonderforschungsbereich SFB/Transregio 102 "Polymere unter Zwangsbedingungen" an der Martin-Luther-Universität kann seine Arbeit bis 2023 fortsetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt in der dritten Runde mit rund neun Millionen Euro. Ein neuer Aspekt der Forschung sind sogenannte Hybrid-Polymere, eine Kombination aus synthetischen Polymeren und Proteinen. Diese könnten sowohl für die Medizin als auch die Forschung an Werkstoffen von Bedeutung sein.

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Klimakiller Zement: Wie sich CO2-neutrale Alternativen herstellen lassen

Die Herstellung von Bauzement ist ein klimaschädlicher Prozess: Rund acht Prozent des weltweit jährlich ausgestoßenen Kohlenstoffdioxids (CO2) gehen darauf zurück. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach dem Baumaterial aber weiter an. Ein Team von Geowissenschaftlern der Universität Halle hat einen Weg gefunden, umweltfreundlichere und nachhaltigere Zementvarianten zu produzieren. Im Fachmagazin "Construction and Building Materials" beschreiben sie, wie mit Industrieabfällen hochwertige, klimaschonende Baustoffe hergestellt werden können.

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IT-Sicherheit: Universität Halle und Rohde & Schwarz kooperieren

Die Universität Halle und die ipoque GmbH Leipzig, ein Tochterunternehmen des Konzerns Rohde & Schwarz, wollen in Zukunft im Bereich Forschung zusammenarbeiten. Die Kooperation wurde zunächst für vier Jahre vereinbart. Der Schwerpunkt liegt dabei auf künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Big-Data-Analytik im Bereich Netzwerkanalyse und -sicherheit.

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Neues Buch: Was fasziniert Jugendliche am Mainstream-Kino?

"Spider-Man", "Der Herr der Ringe" oder "The Matrix": Blockbuster sind ein wichtiger Bestandteil der Jugendkultur. Und das, obwohl sie bei Eltern und Erziehern, aber auch in Teilen der Medienwissenschaft verpönt sind. Eine Hemmschwelle, die es nach den Vorstellungen von Dr. Werner C. Barg von der Universität Halle zu überwinden gilt. In seinem jüngst erschienenen Buch "Blockbuster Culture" setzt er sich kritisch mit der Materie auseinander und liefert zugleich eine Erklärung, warum Jugendliche vom Mainstream-Kino fasziniert sind.

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Physiker entdecken neue Art von Spinwellen

Viele Anwendungen der Informationstechnologie haben ein Problem: Ihrer Weiterentwicklung sind physikalische Grenzen gesetzt. Je leistungsfähiger sie werden, desto mehr Energie verbrauchen sie und desto mehr erwärmen sie sich. Außerdem lassen sich die Technologien nur noch begrenzt weiter verkleinern. Einen möglichen Ausweg dafür haben Physiker der Universität Halle und der Universität Lanzhou in China gefunden. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Communications" beschreiben sie eine neue Art von Spinwellen, mit denen sich Informationen deutlich effizienter übertragen und verarbeiten lassen.

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5. Innovationstag transHAL an der Universität Halle

Die Universität Halle und die Stadt Halle (Saale) laden am 28. Mai zum 5. halleschen Innovationstag transHAL in das Löwengebäude auf dem Universitätsplatz ein. Zentrales Thema ist in diesem Jahr der Strukturwandel in Mitteldeutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von zahlreichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region sowie Vertreter der kommunalen Verwaltung nutzen die Plattform, um über Kooperationen neue Impulse für wirtschaftliche Erfolge zu setzen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Transferpreise 2019 vergeben.

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Uni Halle lädt am 25. Mai zum HIT 2019

Am Sonnabend, 25. Mai 2019, findet der große Hochschulinformationstag (HIT) der Martin-Luther-Universität statt: Auf dem Universitätsplatz und in den angrenzenden Gebäuden können sich Schülerinnen und Schüler zwischen 9 und 15 Uhr zum Studienangebot und allen Themen rund um das Studium an der MLU beraten lassen. Wer sich im Vorfeld schon informieren will: Einen ersten Einstieg in die Beratung zum Studienangebot gibt es jetzt mit einem rund um die Uhr und sieben Tage die Woche verfügbaren Chat mit der virtuellen Studienberaterin Clara unter studychat.uni-halle.de.

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Mitteilung zur Besetzung des Melanchthonianums

Heute Morgen haben Unterstützerinnen und Unterstützer der "Fridays for Future-Bewegung" das Melanchthonianum auf dem Universitätsplatz besetzt. Deswegen können in dem Gebäude heute keine Lehrveranstaltungen stattfinden. Die Universitätsleitung hat verhandelt. Im Ergebnis können ab 13.15 Uhr die Vorbereitungen für den Hochschulinformationstag (HIT) beginnen, der morgen ab 9 Uhr stattfindet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Fridays for Future"-Demo, die auf dem Marktplatz begonnen hat, machen entgegen der ursprünglich geplanten Route ausnahmsweise auch auf dem Universitätsplatz Station. Die Besetzung des Melanchthonianums soll noch heute enden.

Neuigkeiten

Loss and fragmentation of habitat are among the main reasons why biodiversity is decreasing in many places worldwide. A research team with participation of the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and Martin Luther University has established that the destruction of habitat causes double damage to biodiversity. If habitat patches disappear, not only do the species living there become extinct, but species richness in neighbouring patches also declines, the researchers write in the journal Ecology Letters.

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