Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jahr 2019

Neuigkeiten

People in Ethiopia did not live in low valleys during the last ice age. Instead they lived high up in the inhospitable Bale Mountains. There they had enough water, built tools out of obsidian and relied mainly on giant rodents for nourishment. This discovery was made by an international team of researchers led by Martin Luther University. In the current issue of "Science", the researchers provide the first evidence that our African ancestors had already settled in the mountains during the Palaeolithic period, about 45,000 years ago.

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Neuigkeiten

Growth for plant research in Halle: A new Research Training Group (RTG) opened at Martin Luther University. Doctoral students are investigating how complex biochemical processes are controlled in subdivided rooms (so-called "compartments") of plant cells. The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) is investing around four million euros in the RTG 2498 "Communication and Dynamics of Plant Cell Compartments".

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Förderpädagogik im Wandel: 70 Jahre Institut für Rehabilitationspädagogik

Wie können Schülerinnen und Schüler mit speziellem Förderbedarf angemessen betreut werden, sodass sie am deutschen Bildungssystem erfolgreich teilhaben können? Dieser Frage geht das Institut für Rehabilitationspädagogik der Universität Halle seit nunmehr 70 Jahren nach. Am Freitag, 25. Oktober 2019, findet in den Franckeschen Stiftungen deshalb eine Festveranstaltung statt, die einen Blick auf die Geschichte des Instituts wirft, das im Oktober 1949 gegründet wurde.

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Artenvielfalt verändert sich im Wasser stärker als an Land

An vielen Orten auf der ganzen Welt finden rasante Veränderungen der Biodiversität statt. Doch nicht überall ändert sich die Artenvielfalt gleich. Eine neue Studie im Fachmagazin "Science" zeigt, dass sich die Zusammensetzung der Arten in marinen Ökosystemen stärker verändert als an Land. Geleitet wurde die Untersuchung vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung, der Uni Halle sowie der Universität St. Andrews in Schottland.

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Patentiert: Neuartige, leistungsfähige Dioden und Transistoren

Gängige Computerprozessoren kommen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften immer mehr an ihre Grenzen. Neuartige Materialien könnten hier Abhilfe schaffen. Ob und wie sich diese entwickeln lassen könnten, haben Physikerinnen und Physiker der Universität Halle untersucht. Mit Hilfe neuester Erkenntnisse aus der Spintronik haben sie hierfür ein Konzept entwickelt, überprüft und ein Patent angemeldet.

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„Lehramt.International“: DAAD-Modellprojekt startet

Für die Internationalisierung der Lehrerbildung erhält die Uni Halle 430.000 Euro aus dem neuen Förderprogramm "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Am Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der MLU wird damit eines von bundesweit 19 Modellprojekten umgesetzt. Es startet am 1. Oktober 2019 und soll bis 2022 angehenden Lehrerinnen und Lehrern zum Beispiel über ein deutliches Plus an Auslandserfahrungen ermöglichen, besser auf eine zunehmende Internationalität in der Schule zu reagieren.

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Universität Halle im Tenure-Track-Programm erfolgreich

Die Martin-Luther-Universität geht neue Wege in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. In der zweiten Runde des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern erhält die Universität den Zuschlag für neun Juniorprofessuren, die nach einer Bewährungsphase in Lebenszeitprofessuren umgewandelt werden sollen. Mit den zusätzlichen Mitteln will die Universität exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bereits in der Frühphase ihrer Karriere den Zugang zu einer dauerhaften Professur ermöglichen.

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Klimawandel und Ökosysteme: Es gibt zu wenig realistische Experimente

Wenn es um die Folgen des Klimawandels für Ökosysteme geht, gibt es bisher noch eine große Wissenslücke. Die meisten Experimente dazu sind unrealistisch, weil sie nicht auf gängigen Klimavorhersagen für die jeweilige Region basieren. Deshalb gibt es bisher fast keine verlässlichen Daten dazu, wie Ökosysteme in Zukunft aussehen werden. Zu diesem überraschenden Schluss kommt ein Team von mitteldeutschen Biodiversitätsforschern in der Fachzeitschrift "Global Change Biology".

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Pferdenahrung: Präbiotika schaden mehr als sie nützen

Präbiotika helfen nur begrenzt dabei, die Darmflora von Pferden zu stabilisieren. Handelsübliche Präparate werden bei den Tieren bereits im Magen teilweise abgebaut und können so sogar zu einer Entzündung der Magenschleimhaut führen. Das haben Forschende der Universität Halle) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover herausgefunden. Das Team schlägt deshalb vor, präbiotische Nahrungsergänzungsmittel so aufzubereiten, dass sie erst im Dickdarm wirken können.

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Gedenkgottesdienst mit Ministerpräsident am Montag

Anlässlich des Anschlags in Halle findet am Montag, 14. Oktober, um 17 Uhr ein Ökumenischer Trauer- und Gedenkgottestdienst in der halleschen Marktkirche statt. Er wird gemeinsam mit dem Friedensgebet und dem Semestereröffnungsgottesdienst der Martin-Luther-Universität gehalten. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung nehmen an der Veranstaltung teil.

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Seenotrettung im Mittelmeer: Juristen analysieren aktuelle Rechtslage

Wer ist für Geflüchtete zuständig, die auf dem Meeresweg nach Europa kommen und dabei in Seenot geraten? Welche Aufgaben und Pflichten haben in diesen Fällen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten? Und welche Rolle spielt dabei die Europäische Menschenrechtskonvention? Einen umfangreichen Überblick zu diesem komplexen Thema gibt ein Team hallescher Juristen in einem neuen Buch. Darin zeigt es auch, warum die aktuelle Rechtslage zu vielen Problemen führt und welche Alternativen es gibt.

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Physiker entdecken neues Material für hocheffiziente Datenverarbeitung

Ein neues Material könnte dabei helfen, extrem energiesparende Anwendungen in der Informationstechnologie zu entwickeln. Entdeckt wurde es von einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Halle. Die Elektronen an der Grenzfläche des Materials zeigen besondere Eigenschaften, die zu einer drastisch erhöhten Umwandlungrate eines Spinstroms in einen Ladungsstrom führen. Diese ist die Grundlage für zukünftige Anwendungen in der Spintronik. Damit erweist sich das neue Material als effizienter als alle bisher untersuchten, wie das Team im Fachjournal "Nature Materials" schreibt.

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