Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2022

Traditionelle Heilpflanze lindert Malariasymptome

Der pflanzliche Wirkstoff Anemonin könnte neue Ansätze zur Behandlung von Malaria liefern. Forschende aus Äthiopien und Deutschland fanden ihn in einem Hahnenfußgewächs, das in einigen afrikanischen Ländern traditionell als Heilpflanze bei Malaria gebraucht wird. Extrakte der Pflanze linderten die Symptome von infizierten Mäusen deutlich, wie das Team der Arba Minch University (AMU), der Addis Ababa University (AAU) und der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg (MLU) im Fachjournal "Molecules" berichtet.

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Insekten: Wie Landwirte beim Artenschutz besser einbezogen werden können

Landwirte haben ein großes Potenzial, den Artenschutz weltweit voranzutreiben. Bislang wird dieses noch zu wenig genutzt. Wie sich das ändern ließe, zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der MLU in einer neuen Studie im Fachjournal "Global Ecology and Conservation". Hierfür befragten die Forschenden 560 Landwirte weltweit nach ihrem Wissen über die lokale Bestäubervielfalt und auch dazu, wie sie sich für das Thema engagieren. Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise für die Politik und die Wissenschaft.

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Cannabis-Öle: Ist wirklich drin, was auf der Verpackung steht?

Öle, Shampoos und sogar Kaugummis: Die Substanz Cannabidiol (CBD) aus der Hanfpflanze ist zurzeit sehr beliebt und findet sich in vielen Alltagsprodukten wieder. Allerdings ist nicht klar, ob wirklich immer das drin ist, was draufsteht. Eine einfache, kostengünstige und präzise Analyse von CBD-Ölen haben Forschende der Uni Halle entwickelt. Damit lässt sich neben CBD auch eine Variante des bewusstseinsverändernden Tetrahydrocannabinols (THC) nachweisen.

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Kreislaufwirtschaft: Forschende zeigen, wie sich synthetisches Gummirohmaterial abbauen lässt

Enzyme sind in der Lage, synthetisches Polyisopren abzubauen. Die richtigen Bedingungen dafür haben nun Forschende der Uni Halle und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) geschaffen. Polyisopren ist Hauptbestandteil von Naturkautschuk und von vielen Gummisorten, die beispielsweise auch in Autoreifen genutzt werden. Bislang konnte nur Polyisopren abgebaut werden, das dem natürlich vorkommenden sehr ähnlich ist. Die Forschung könnte wichtige Erkenntnisse auf dem Weg in Richtung Kreislaufwirtschaft liefern.

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Turbo für Materialforschung: Forscher trainieren KI zur Vorhersage neuer Verbindungen

Ein neuer Algorithmus soll dabei helfen, bislang unbekannte Materialverbindungen auszumachen. Entwickelt wurde er von einem Team der MLU, der FSU Jena und der Universität Lund in Schweden. Die Forschenden konzipierten eine Künstliche Intelligenz (KI), die auf maschinellem Lernen basiert und komplexe Berechnungen binnen kürzester Zeit durchführen kann. Auf diesem Weg konnte das Team bereits mehrere Tausend neue mögliche Verbindungen am Computer beschreiben.

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Spintronik: DFG fördert Sonderforschungsbereich der FU Berlin und der Universität Halle weiter

150 wissenschaftliche Publikationen, zwei Patente, eine Ausgründung: Nach einer sehr erfolgreichen ersten Förderphase kann der gemeinsame Sonderforschungsbereich SFB/TRR 227 "Ultraschnelle Spindynamik" der Freien Universität Berlin und der Universität Halle seine Arbeit fortsetzen. Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verlängerte die Förderung um vier Jahre und stellte hierfür weitere zehn Millionen Euro zur Verfügung. Im SFB/TRR 227 arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Konzepten, Materialien und Funktionalitäten durch ultraschnelle Manipulation von Spinsystemen im Nanobereich.

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Jahr 2021

Allerweltspflanzen verdrängen seltenere Arten

In mehreren Ökosystemen Europas sind "Allerweltsarten" auf dem Vormarsch und verdrängen seltenere Pflanzenarten. Dadurch werden die Pflanzengemeinschaften immer ähnlicher. Diese Entwicklung hat ein internationales Team unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) unter Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erstmals sowohl im Hochgebirge als auch in Wäldern und Wiesen des Tieflands nachgewiesen.

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Ein Klassiker der Pflanzenbestimmung – auf dem Stand des 21. Jahrhunderts

Die "Exkursionsflora von Deutschland", der "Rothmaler", geht in die 22. Auflage. Das klassische Bestimmungsbuch für alle wildwachsenden Pflanzen baut wesentlich auf der Expertise von "Citizen Scientists", Datenbanken und Chromosomenanalysen auf. Zu den vier Herausgeber*innen zählt auch Dr. Erik Welk von der Universität Halle.

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Neuigkeiten

To achieve global goals for biodiversity conservation, the national-level implementation must be significantly improved. National policy instruments need to precisely define effective actions and the actors responsible for implementation. Accountability needs to be ensured through systematic monitoring of progress. These recommendations are at the core of a 3-step framework proposed by an international team of scientists led by the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), published in the journal Conservation Letters. The authors stress the need for urgency to avoid repeating failures of past international agreements and to move to effective implementation of agreed policy targets. One mistake, in particular, should be avoided.

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Neuigkeiten

Alkynes have many uses in industry. Until now, it was assumed that gold- or platinum-based catalysts were absolutely necessary for certain chemical reactions with alkynes. Chemists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have now succeeded in carrying out the same reactions with considerably less expensive materials. The team reports on its work in the "Journal of the American Chemical Society".

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Neuigkeiten

Successful companies often have particularly extensive networks. Within these networks, they frequently attain the coveted position of a gatekeeper, mediating between different markets and industries. A new study by Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and Goethe University Frankfurt shows how they manage to do this. Researchers analysed the co-operative relationships of Germany`s 500 largest companies. The study was published in the "European Management Journal".

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Biologische Vielfalt: Zeit, endlich zu handeln

Um die globalen Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu erreichen, muss die Umsetzung auf nationaler Ebene deutlich verbessert werden. Verbindliche Maßnahmen und verantwortliche Akteure müssen klar definiert und die Umsetzung durch systematisches Monitoring überwacht werden. Diese Empfehlungen stehen im Zentrum eines dreistufigen Rahmenplans, den ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in der Fachzeitschrift Conservation Letters veröffentlicht hat. Ein erneutes Scheitern der internationalen Vereinbarungen müsse dringend vermieden werden. Vor allem dürfe ein Fehler dieses Mal nicht mehr passieren.

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