Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2020

Periodontal disease: Patent for new treatment method

New biodegradable rods promise to provide better treatment for periodontal disease. Researchers from the Institute of Pharmacy at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have re-combined an already approved active ingredient and filed for a patent for their invention together with two Fraunhofer Institutes from Halle. The innovation would spare patients from having many side effects. Their findings were published in the "International Journal of Pharmaceutics".

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Gene therapy: Development of new DNA transporters

Scientists at the Institute of Pharmacy at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have developed new delivery vehicles for future gene therapies. A team of researchers led by Dr Christian Wölk are using artificial fats to transport DNA into cells. The scientists demonstrate how well this technique works in a study conducted in collaboration with pharmacists from the University of Marburg. The study has been published in "Biomaterials Science".

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Städtewachstum verursacht stärksten Verlust der biologischen Vielfalt außerhalb der Städte

Die direkten Folgen des Städtewachstumes sind anscheinend weitaus geringer als die indirekten Auswirkungen außerhalb der Städte. Dazu gehören die Freisetzung von Treibhausgasen, die weltweit zu einer Veränderung des Klimas führen, oder der zunehmende Bedarf an Lebensmitteln und anderen Ressourcen, der eine veränderte Landnutzung zur Folge hat. Ein Forscherteam von der Naturschutzorganisation The Nature Conservancy (TNC), dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Halle und anderen Forschungseinrichtungen hat die direkten und indirekten Auswirkungen des Städtewachstums auf globaler Ebene untersucht.

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Stadtgärten: Zwischen Gemüseanbau und Politik

Besonders in dicht besiedelten Gebieten Deutschlands ist Gärtnern ein wachsender Trend. Genauer das Gärtnern in sogenannten Gemeinschaftsgärten. Ihre Zahl hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Eine Studie von Wissenschaftlerinnen der Universität Halle in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster zeigt, dass die Mitglieder viel voneinander lernen und es um mehr geht als Gemüse. Der Garten ist eine Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung. Ist die Gruppe allerdings sehr bunt, wird es schwieriger.

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Jahr 2019

Neuer Sonderforschungsbereich: Andrea Sinz leitet Teilprojekt

Im neu eingerichteten Sonderforschungsbereich (SFB) 1423 „Strukturelle Dynamik der GPCR-Aktivierung und Signaltransduktion“ geht es um die Kommunikation von Zellen über Rezeptoren in der Zellmembran. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte SFB wird an der Universität Leipzig koordiniert, Prof. Dr. Andrea Sinz vom Institut für Pharmazie der Universität Halle leitet ein Teilprojekt. Dabei soll insbesondere die Interaktion von Neuropeptid Y, einem Botenstoff der unter anderem an der Steuerung von Hunger und Angst beteiligt ist, mit bestimmten Rezeptoren untersucht werden.

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Parodontose: Patent für neue Behandlungsmethode

Neuartige bioabbaubare Stäbchen versprechen eine besser verträgliche Behandlung von Parodontitis. Dafür haben Forscher vom Institut für Pharmazie der Universität Halle einen bereits bekannten Wirkstoff neu kombiniert und diese Erfindung zusammen mit Fraunhofer-Einrichtungen aus Halle zum Patent angemeldet. Patienten könnten damit viele Nebenwirkungen erspart werden. Die Ergebnisse dazu wurden in der Fachzeitschrift "International Journal of Pharmaceutics" veröffentlicht.

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Neuigkeiten

The Institute of Mathematics at the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) is to coordinate a new European Training Network (ETN) for doctoral students. The 14 research projects will examine how complex mechanical systems can be better modelled and simulated on the computer. The European Union will provide around 3.6 million euros over four years as part of the Horizon 2020 programme. MLU is joined by eleven other universities and research institutions from eight countries in Europe.

(Cyber-)Bullying: Eine Frage der Gerechtigkeit

Im Internet herrschen andere Voraussetzungen als auf dem Schulhof. Körperliche Stärke spielt keine Rolle mehr, durch Anonymität ist keine Strafe zu befürchten. Die Mechanismen, die sowohl online als auch offline zu Bullying führen, sind jedoch ganz ähnlich. Das zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Pädagogik der Universität Halle. Sowohl Tätern als auch Opfern fehlt das Vertrauen in eine gerechte Welt.

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Antibiotika: Neuer Wirkstoff wirkt auch bei resistenten Bakterien

Forscher der Universität Halle haben eine neue, vielversprechende Klasse von Wirkstoffen gegen resistente Bakterien entwickelt. In ersten Tests in Zellkulturen und bei Insekten waren die Substanzen mindestens genau so effektiv wie gängige Antibiotika. Die neuen Stoffe zielen auf ein spezielles Enzym ab, das in dieser Form nur in den Bakterien vorkommt und das bisher nicht Ziel von Medikamenten war. Deshalb haben Bakterien bisher noch keine Resistenzen dagegen entwickelt.

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Im Zeichen des Goldfiebers - Neue „scientia halensis“ erschienen

Gold fasziniert seit jeher die Menschen. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Halle ist das Edelmetall auch Grundlage jahrelanger Forschungsarbeiten – zum Beispiel zu der berühmten Himmelsscheibe von Nebra, auf der Gold aufgebracht ist. Der damit verbundene Forschergeist steht im Zentrum der neuen Ausgabe des MLU-Wissenschaftsmagazins "scientia halensis"  unter dem Titel "Goldfieber". Die Beiträge in der zweiten Ausgabe des Jahres 2019 reichen von Arbeiten in der Geologie über archäologische Erkenntnisse bis hin zur Biologie.

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Gentherapie: Neue Transporter für DNA entwickelt

Wissenschaftler am Institut für Pharmazie der Universität Halle haben neue Transport-Vehikel für zukünftige Gentherapien entwickelt. Die Forscher um Dr. Christian Wölk nutzen synthetische Fette, um DNA in die Zellen zu schleusen. Wie gut das funktioniert, zeigen die Wissenschaftler zusammen mit Pharmazeuten der Universität Marburg in einer in "Biomaterials Science" veröffentlichten Studie.

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Über den Ursprung der Artenvielfalt im Pflanzenreich

Mehr als 500.000 Pflanzenarten gibt es auf der Welt. Sie alle haben einen gemeinsamen Vorfahren. Wie sich aus einer einzigen Art diese enorme Vielfalt entwickeln konnte, hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Halle untersucht. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Nature" präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse eines weltweit einmaligen Projekts zur Evolution der Pflanzen.

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