Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2019

Zukunft des Wohnens

Soziologen der Universität Halle starten ab 17. Dezember eine Befragung unter den Mitgliedern und Mietern der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg. Im Rahmen der Untersuchung soll die Frage geklärt werden, wie sich die Ansprüche an das Wohnen in der Genossenschaft verändern. Dafür werden 5.000 Fragebögen versandt. Für das Projekt kooperieren die Wissenschaftler auch mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle e.V.

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Wie sich geplante Offshore-Windparks besser darstellen lassen

In manchen Küstenregionen prägen Offshore-Windenergieanlagen den Ausblick aufs Meer. Grundsätzlich akzeptieren Anwohner und Touristen die Anlagen stärker, wenn sie sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügen. Gerade interaktive und lebensnahe Präsentationen der geplanten Anlagen können im Vorfeld helfen, Vorbehalte und Bedenken abzubauen. Wie diese Präsentationsformen aussehen können, haben Forscher der MLU, der Technischen Universität München und der ETH Zürich untersucht.

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Massenspektrometrie leicht gemacht

Eine simple Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Protein-Massenspektrometrie präsentieren Forscher der MLU in der jüngsten Ausgabe des Fachblatts "Nature Protocols". Darin erklären sie, wie sich komplizierte Protein-Untersuchungen mit Hilfe der modernen Cross-Linking Massenspektrometrie durchführen lassen. Hierfür haben sie sogar eine eigene Software entwickelt. Die Anleitung richtet sich an andere Wissenschaftler, die bislang noch keine oder nur wenig Erfahrung mit dem Verfahren haben.

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Jahr 2018

Agrarökonomen fordern, Landwirte mehr in die Pflicht zu nehmen

Nach der Dürre in diesem Jahr hat der Deutsche Bauernverband massiv staatliche Hilfszahlungen eingefordert. Bei Agrarökonomen stößt das auf Ablehnung. Die Landwirte müssten vielmehr dazu angehalten werden, selbst für Risiken vorzusorgen, schreiben Forscher der Universität Halle, der Georg-August-Universität Göttingen und des Thünen-Instituts in Braunschweig in der Zeitschrift "ifo-Schnelldienst".

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Fußball-Bundesliga: Sind die Spieler ihr Geld wert?

Bestimmt das spielerische Können von Fußball-Spielern ihren Marktwert? Dieser Frage sind Wirtschaftswissenschaftler der Universität Halle in einer neuen Studie nachgegangen. Sie berechneten für 493 Spieler der 1. und 2. Fußball-Bundesliga in der Saison 2015/16 den Zusammenhang zwischen deren Können und ihrem Marktwert. Dabei zeigte sich: Starspieler werden tendenziell überbewertet, andere dagegen eher unter Wert verkauft.

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Jurist Dirk Hanschel wird Max-Planck-Fellow

Prof. Dr. Dirk Hanschel, Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht am Juristischen Bereich der MLU, ist von der Max-Planck-Gesellschaft in München für fünf Jahre zum Max-Planck-Fellow berufen worden. Verbunden damit ist eine Forschungsförderung von bis zu 500.000 Euro für das Programm "Environmental Rights in Cultural Context", das Hanschel in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle ab Januar 2019 umsetzen wird.

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„Highly cited researchers 2018“: Spitzenplätze für hallesche Forschung

Sechs Wissenschaftler der Universität Halle gehören auf ihren Fachgebieten zu den weltweit 6.000 einflussreichsten Forschern. Das geht aus der neuen Analyse "Highly cited researchers 2018" des Unternehmens "Clarivate Analytics" hervor. In die aktuelle Liste aufgenommen werden nur Forscherinnen und Forscher, deren Arbeiten in den letzten Jahren besonders häufig zitiert wurden.

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Schadstoffabbau im Wasser durch bloßes Sonnenlicht

Fortschritt für die Umwelttechnik: Um langlebige Schadstoffe im Wasser abzubauen, braucht es keine komplexen Filter- oder Laseranlagen. Chemiker der Universität Halle haben hierfür ein neues Verfahren entwickelt, das sogar mit bloßem Sonnenlicht funktioniert. Das Verfahren ist so simpel, dass es selbst unter einfachsten Bedingungen im Freien durchgeführt werden kann.

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Forscher präsentieren einmalige Datenbank zur Vegetation der Erde

Welche Pflanzenart wächst wo und mit welcher anderen zusammen? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Halle und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung präsentieren in einer neuen Studie die weltweit erste, globale Vegetationsdatenbank mit über 1,1 Millionen kompletten Pflanzenartenlisten für alle Ökosysteme auf dem Festland.

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Wörterbuch über die Mundarten Sachsen-Anhalts online

Im Mittelelbischen Wörterbuch erfassen Germanisten der Universität Halle, wie die Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Norden Sachsen-Anhalts gesprochen haben. Jetzt ist das Dialektwörterbuch auch online zugänglich. Das Projekt wurde von der Abteilung Altgermanistik des Germanistischen Instituts in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik an der MLU umgesetzt.

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Kooperation mit erster zugelassener kirchlicher Hochschule Russlands

Prof. Dr. Christian Tietje und Prof. Dr. Daniel Cyranka haben mit dem stellvertretenden Dekan des Moskauer Theologischen Postgraduierten-Instituts "Kyrill und Method" Pavel Tscherkassow eine Vereinbarung über die akademische Zusammenarbeit beider Einrichtungen unterzeichnet. "Kyrill und Method" ist seit 100 Jahren die erste theologische Hochschule Russlands, die eine staatliche Akkreditierung erhalten hat.

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DFG bewilligt zwei Graduiertenkollegs an der Uni Halle

Die Protein- und Pflanzenforscher der Universität Halle können sich über eine hochrangige Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft freuen: Der Senat der DFG hat am Freitag entschieden, zwei neue Graduiertenkollegs an der MLU einzurichten. Für beide Doktorandenprogramme stehen damit bis 2023 rund acht Millionen Euro zur Verfügung. Eines untersucht eine spezielle Proteinklasse, das andere geht der Kommunikation und Dynamik pflanzlicher Zellkompartimente nach.

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