Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2020

Mutation reduces energy waste in plants

In a way, plants are energy wasters: in order to protect themselves from excessive electron transport, they continuously quench light energy and don`t use it for photosynthesis and biomass production. A mutation can make them work more efficiently, as was discovered by a team from Ruhr-Universität Bochum (RUB) and Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU). To this end, the team identified several thousand proteins, determined their respective amounts in mutant and reference lines and combined the findings with measurements of photosynthetic performance. Their findings were published in the journal "Nature Communications".

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Vom „Coronabond“ und „Covidioten“: Romanistin untersucht italienische Sprache in Zeiten von Corona

Nicht nur das Ausmaß der Covid-19-Pandemie ist neu. Neu sind auch Begriffe, Wortschöpfungen und Stilmittel in der journalistischen Berichterstattung, in den Reden der Politiker und im Alltagsgebrauch. Prof. Dr. Daniela Pietrini, Romanistin an der Universität Halle, beschäftigt sich mit der Linguistik der Corona-Krise und hat erste Erkenntnisse online veröffentlicht. Dafür analysiert sie Zeitungsartikel und Regierungsansprachen aus Italien und vergleicht sie mit denen aus Frankreich und Deutschland.

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Migration: Wer ist schutzbedürftig?

Ob Geflüchtete bleiben dürfen, hängt stark vom Aufnahmeland ab. Ein neues EU-Projekt, an dem die Universität Halle beteiligt ist, analysiert die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für Migration in neun Staaten in Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Es trägt den Titel "Vulnerabilities under the Global Protection Regime: How Does the Law Assess, Address, Shape and Produce the Vulnerabilities of the Protection Seekers?" (VULNER) und wird vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) in Halle geleitet. Gefördert wird es mit 3,2 Millionen Euro im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" sowie vom kanadischen Forschungsrat SSHRC/CRSH.

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Umfangreiche Studie zum Altern jetzt digital verfügbar

Die älteste und umfangreichste auf Tonträgern erhaltene deutsche Sammlung lebensgeschichtlicher Interviews steht ab dem 6. April digital für die Forschung zur Verfügung. Sie wird vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt an der Universität Halle auf einem Onlineportal bereitgestellt. Die verloren geglaubten Daten der international weit beachteten Bonner Gerontologischen Längsschnittstudie, kurz BOLSA, holte die renommierte Historikerin Prof. Dr. Christina von Hodenberg 2015 während eines Forschungsaufenthaltes an der MLU nach Halle. Sie wurden von 1965 bis 1981 erhoben, ihre Digitalisierung wurde von der Volkswagen-Stiftung mit 130.000 Euro gefördert.

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Pflanzenvielfalt in Europas Wäldern nimmt ab

In Europas gemäßigten Wäldern werden wenig verbreitete Pflanzenarten von jenen Arten verdrängt, die stärker verbreitet sind. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Halle hat nun herausgefunden, dass diese Entwicklung mit einer erhöhten Stickstoffverfügbarkeit zusammenhängt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin "Nature Ecology & Evolution".

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Mutation senkt Energieverschwendung bei Pflanzen

Pflanzen sind gewissermaßen Energieverschwender: Um sich vor zu viel Elektronentransport zu schützen, nutzen sie einen Teil der Lichtenergie nicht für die Fotosynthese und den Aufbau von Biomasse. Durch eine Mutation lassen sie sich dazu bringen, effizienter zu arbeiten. Das hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Halle herausgefunden. Dazu identifizierte die Arbeitsgruppe mehrere tausend Proteine, bestimmte ihre jeweilige Menge in Mutanten- und in Referenzlinien und kombinierte die erhaltenen Befunde mit Messungen der Fotosyntheseleistung. Über die Ergebnisse berichtet sie in der Fachzeitschrift "Nature Communications".

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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann in die Hauptphase starten

Der neue Forschungsverbund, an dem auch die Universität Halle beteiligt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zunächst vier Jahre gefördert. Neben der MLU sind zehn weitere Hochschulen und Institute beteiligt. Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhang (FGZ) soll mit empirischen Untersuchungen und großangelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

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Small horses got smaller, big tapirs got bigger 47 million years ago

The former coalfield of Geiseltal in Saxony-Anhalt has yielded large numbers of exceptionally preserved fossil animals, giving palaeontologists a unique window into the evolution of mammals 47 million years ago. A team led by the University of Tübingen and the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) has shown that the body size of two species of mammals developed in opposite directions. The study was published in "Scientific Reports".

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Fossilien aus dem Geiseltal geben neue Einblicke in die Evolution der Säugetiere

Im früheren Braunkohleabbaugebiet im Geiseltal westlich von Merseburg in Sachsen-Anhalt wurde im vergangenen Jahrhundert eine riesige Zahl außergewöhnlich gut erhaltener Tierfossilien geborgen. Sie geben der Paläontologie einen einzigartigen Einblick in die Evolution der Säugetiere vor 47 Millionen Jahren. Ein Forschungsteam der Universität Tübingen und der Universität Halle hat nun entdeckt, dass die Körpergröße zweier Säugetierarten sich in gegensätzliche Richtungen entwickelte. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Scientific Reports" veröffentlicht.

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Magnetic whirls in future data storage devices

Magnetic (anti)skyrmions are microscopically small whirls that are found in special classes of magnetic materials. These nano-objects could be used to host digital data by their presence or absence in a sequence along a magnetic stripe. A team of scientists from the Max Planck institutes (MPI) of Microstructure Physics in Halle and for Chemical Physics of Solids in Dresden and the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) has now made the observation that skyrmions and antiskyrmions can coexist bringing about the possibility to expand their capabilities in storage devices. The results were published in the scientific journal "Nature Communications".

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Pea instead of soy in animal feed

By far the largest proportion of soybeans grown worldwide is used for animal feed. This is particularly problematic because soybean cultivation inflicts massive environmental damage on supplier countries. The Institute of Agricultural and Nutritional Sciences at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) is therefore currently researching domestic alternatives as part of the SilaToast project. This project is conducted jointly with the Saxon State Office for the Environment, Agriculture and Geology (LfULG), with the aim of determining what special handling alternative feedstuffs will require to equal the nutritional value of soybeans.

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Pollination is better in cities than in the countryside

Flowering plants are better pollinated in urban than in rural areas. This has now been demonstrated experimentally by a team of scientists led by the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and the Helmholtz Centre for Environmental Research (UFZ). Although the scientists found a greater diversity of flying insects in the countryside, more bees in cities resulted in more pollinated flowers of test plants. By far the most industrious pollinators were bumble bees, most likely benefitting from the abundant habitats available in the city. To promote pollination, the researchers recommend to take into greater account the needs of bees when landscape planning – both in cities and in the countryside. Their results have been published in the journal "Nature Communications".

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