Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jahr 2019

Neuigkeiten

The neonicotinoid clothianidin affects different species of bees in different ways. While it has no demonstrably negative effect on honeybees, it disrupts the growth of bumble bees and threatens the survival of entire colonies. However, the insecticide does not make either species more susceptible to diseases and pathogens, as a massive field study in Sweden shows. The international team, including scientists from Martin Luther University and the Swedish University of Agricultural Sciences.

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Wirtschaftswissenschaft: Kantorowitsch-Preise für Nachwuchsforscher

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Katharina Friederike Sträter und der Wirtschaftsinformatiker Richard Purk erhalten am Freitag, 21. Juni 2019, die Kantorowitsch-Forschungspreise. Das Institut für Unternehmensforschung und Unternehmensführung  an der Universität Halle vergibt die Auszeichnungen im Rahmen der feierlichen Absolventen-Verabschiedung des Wirtschaftswissenschaftlichen Bereichs der Uni Halle.

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Digitalisierung: Universität punktet bei Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Erneuter Erfolg für die Lehramtsausbildung an der Martin-Luther-Universität: Mit einem Projekt zur Stärkung der digitalen Kompetenzen angehender Lehrerinnen und Lehrer konnte sich die Universität auch in der dritten Runde der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" durchsetzen. Das entsprechende Auswahlgremium schlug das Projekt der MLU mit der Höchstsumme von etwa 2,5 Millionen Euro zur Förderung vor.

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Gedenkfeier für politisch verfolgte Uni-Angehörige in der SBZ und DDR

In einer Gedenkveranstaltung erinnert die MLU am Montag, 17. Juni 2019, ab 17 Uhr an jene Universitätsangehörigen, die Opfer politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR wurden. Nach einer Gedenkfeier in der Aula des Löwengebäudes wird eine von Prof. Joachim Dimanski gestaltete Gedenkstele auf dem Universitätsplatz enthüllt. Ab 19 Uhr hat das Dokudrama "Die Zerschlagung des Spirituskreises" über Diktatur und Widerstand in den 1950er Jahren an der MLU im Audimax Premiere.

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Vertrauenskrise der Statistik? Forscher fordern Paradigmenwechsel

Forschungsergebnisse sollen verlässlich und objektiv sein. Doch ab wann gilt das? In den vergangenen 80 Jahren galten der p-Wert und die sogenannte statistische Signifikanz als Goldstandard zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit von Forschungsergebnissen. Das Problem: Der p-Wert eignet sich gar nicht dafür, das zu bewerten. Ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität präsentiert im "Journal of Economics and Statistics" 20 Vorschläge, wie Forscher mit diesem Problem besser umgehen könnten.

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Erstes Auslandsbüro: Universität verstärkt Beziehungen mit Zentralasien

Die Martin-Luther-Universität intensiviert ihre Aktivitäten in der Internationalisierung und gründet ihr erstes Auslandsbüro. Am Montag, 3. Juni 2019, wurde das Kontaktbüro der MLU in Almaty, Kasachstan, offiziell eröffnet. Zugleich ist dort das "Innovationsbüro Zentralasien" angesiedelt, das die Universität mit einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung etabliert.

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Exzellente Proteinforschung: Graduiertenkolleg startet an der MLU

An der Universität Halle nimmt ein neues Graduiertenkolleg zur Proteinforschung seine Arbeit auf. Im Zentrum der Forschungsarbeiten steht eine spezielle Proteinklasse, die für viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper und auch die Entstehung von schweren Krankheiten verantwortlich ist. Gefördert wird das Graduiertenkolleg GRK 2467 "Intrinsisch ungeordnete Proteine – Molekulare Prinzipien, zelluläre Funktionen und Krankheiten" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund vier Millionen Euro.

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Polymerforschung: Weitere Förderung für Sonderforschungsbereich

Der Sonderforschungsbereich SFB/Transregio 102 "Polymere unter Zwangsbedingungen" an der Martin-Luther-Universität kann seine Arbeit bis 2023 fortsetzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt in der dritten Runde mit rund neun Millionen Euro. Ein neuer Aspekt der Forschung sind sogenannte Hybrid-Polymere, eine Kombination aus synthetischen Polymeren und Proteinen. Diese könnten sowohl für die Medizin als auch die Forschung an Werkstoffen von Bedeutung sein.

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Klimakiller Zement: Wie sich CO2-neutrale Alternativen herstellen lassen

Die Herstellung von Bauzement ist ein klimaschädlicher Prozess: Rund acht Prozent des weltweit jährlich ausgestoßenen Kohlenstoffdioxids (CO2) gehen darauf zurück. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach dem Baumaterial aber weiter an. Ein Team von Geowissenschaftlern der Universität Halle hat einen Weg gefunden, umweltfreundlichere und nachhaltigere Zementvarianten zu produzieren. Im Fachmagazin "Construction and Building Materials" beschreiben sie, wie mit Industrieabfällen hochwertige, klimaschonende Baustoffe hergestellt werden können.

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IT-Sicherheit: Universität Halle und Rohde & Schwarz kooperieren

Die Universität Halle und die ipoque GmbH Leipzig, ein Tochterunternehmen des Konzerns Rohde & Schwarz, wollen in Zukunft im Bereich Forschung zusammenarbeiten. Die Kooperation wurde zunächst für vier Jahre vereinbart. Der Schwerpunkt liegt dabei auf künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Big-Data-Analytik im Bereich Netzwerkanalyse und -sicherheit.

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Neues Buch: Was fasziniert Jugendliche am Mainstream-Kino?

"Spider-Man", "Der Herr der Ringe" oder "The Matrix": Blockbuster sind ein wichtiger Bestandteil der Jugendkultur. Und das, obwohl sie bei Eltern und Erziehern, aber auch in Teilen der Medienwissenschaft verpönt sind. Eine Hemmschwelle, die es nach den Vorstellungen von Dr. Werner C. Barg von der Universität Halle zu überwinden gilt. In seinem jüngst erschienenen Buch "Blockbuster Culture" setzt er sich kritisch mit der Materie auseinander und liefert zugleich eine Erklärung, warum Jugendliche vom Mainstream-Kino fasziniert sind.

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Physiker entdecken neue Art von Spinwellen

Viele Anwendungen der Informationstechnologie haben ein Problem: Ihrer Weiterentwicklung sind physikalische Grenzen gesetzt. Je leistungsfähiger sie werden, desto mehr Energie verbrauchen sie und desto mehr erwärmen sie sich. Außerdem lassen sich die Technologien nur noch begrenzt weiter verkleinern. Einen möglichen Ausweg dafür haben Physiker der Universität Halle und der Universität Lanzhou in China gefunden. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Communications" beschreiben sie eine neue Art von Spinwellen, mit denen sich Informationen deutlich effizienter übertragen und verarbeiten lassen.

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