Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2020

Erbse statt Soja im Tierfutter

Der bei weitem größte Teil der weltweit angebauten Sojabohnen wird für Tierfutter verwendet. Das ist besonders hinsichtlich der massiven Umweltschäden in den Herkunftsländern problematisch. Am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Universität Halle wird daher zusammen mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zu heimischen Alternativen geforscht. Um denselben Nährwert wie Soja zu liefern, sind allerdings spezielle Behandlungen notwendig.

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Kurzes, intensives Training verbessert Gesundheit von Kindern

Viele Kinder leiden unter Bewegungsmangel und haben in der Folge häufig gesundheitliche Probleme wie Übergewicht und Bluthochdruck. Dass sich dem mit simplen Methoden entgegenwirken lässt, zeigte ein Forschungsteam Universität Halle und der Medical School Berlin (MSB). Sie integrierten ein hochintensives Intervalltraining (HIIT) in den regulären Sportunterricht und konnten innerhalb kürzester Zeit gesundheitliche Verbesserungen feststellen.

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Bestäubung funktioniert in Städten besser als auf dem Land

Blütenpflanzen werden in Städten besser bestäubt als im Umland. Das zeigt ein Experiment eines Wissenschaftlerteams unter Leitung Universität Halle, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Forscher fanden zwar auf dem Land insgesamt eine größere Vielfalt an Fluginsekten – in den Städten sorgten aber mehr Bienen und Hummeln für mehr bestäubte Blüten an den Testpflanzen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.

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Regionen im Fokus: Neue Befragung untersucht sozialen Zusammenhalt in der Bevölkerung

Wie und warum halten Menschen in Zeiten der Pandemie zusammen? Spielen Nachbarschaft und die Heimatregion eine Rolle für das Zugehörigkeitsgefühl? Welche Unterschiede gibt es zwischen Stadt und Land? Diese Fragen stehen im Zentrum einer bundesweiten Umfrage des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), die von den Universitäten Halle, Bielefeld, Göttingen und Hannover entwickelt wurde. 50.000 Menschen in zwölf Kommunen erhalten ab Freitag, 26. Februar 2021, die Fragebögen, mit denen die Forschenden die regionalen Ursachen des Gelingens von sozialem Zusammenhalt analysieren wollen.

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Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Juristen Prof. Dr. Werner Beulke

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Rechtswissenschaft verleiht der Juristische Bereich der Universität Halle am Freitag, 7. Februar 2020, Werner Beulke die Ehrendoktorwürde. Der emeritierte Professor der Universität Passau ist vor allem bekannt für sein grundlegendes Lehrbuch zum Strafrecht. Zudem ist er Halle seit vielen Jahren verbunden.

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Advancing the application of genomic sequences through “Kmasker plants”

The development of next-generation-sequencing (NGS) has enabled researchers to investigate genomes that might previously have been considered too complex or too expensive. Nevertheless, the analysis of complex plant genomes, which often have an enormous amount of repetitive sequences, is still a challenge. Therefore, bioinformatics researchers from Leibniz Institute of Plant Genetics and Crop Plant Research (IPK), Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and Leibniz Institute of Plant Biochemistry (IPB) have now published "Kmasker plants", a program that allows the identification of repetitive sequences and thus facilitates the analysis of plant genomes.

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Mit „Kmasker plants“ Genomsequenzen einfacher bearbeiten

Die Entwicklung von Next-Generation-Sequencing (NGS) hat es Forschern ermöglicht, Genome zu untersuchen, die zuvor als zu komplex oder aufgrund ihrer Größe als zu teuer galten. Trotzdem ist die Analyse komplexer Pflanzengenome, die oft einen enormen Anteil an repetitiven Sequenzen besitzen, noch immer eine Herausforderung. Daher haben Bioinformatiker des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben, der Universität Halle und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) nun "Kmasker plants" entwickelt – ein Programm, welches durch die Identifizierung repetitiver Sequenzen die Analyse von Pflanzengenomen vereinfacht.

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„Digital Talent Accelerator“: Start-Up aus dem Klassenzimmer

In einem gemeinsamen Projekt unterstützen die Universität Halle und ihr An-Institut, die Univations GmbH, Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bei der Gründung von IT-Unternehmen. Konkrete Ideen dazu werden in einem Bootcamp im Februar entworfen und im Anschluss zu marktreifen Vorhaben entwickelt. Unterstützung kommt von Coaches aus der Wirtschaft und Studierenden der MLU.

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Antibiotics: New substances break bacterial resistance

Researchers at the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have developed a new, promising class of active ingredients against resistant bacteria. In initial tests in cell cultures and insects, the substances were at least as effective as common antibiotics. The new compounds target a special enzyme that only appears in bacteria in this specific form and that was not previously the target of other antibiotics. This is why bacteria have not yet developed any resistance to it. The team reported on its work in the journal "Antibiotics".

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Bringing back nature to the EU in the post-2020 Biodiversity Strategy

The rewilding of European ecosystems can help to tackle both the current climate and biodiversity emergencies. In a policy brief, experts from six organisations, including the German Centre of Integrative Biodiversity Research (iDiv) and the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), call on the European Commission to prioritise nature recovery in the EU Biodiversity Strategy post-2020.

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EU-Biodiversitätsstrategie nach 2020: Für eine Rückkehr zur Natur

Die großflächige Wiederherstellung von Naturlandschaften kann sowohl die aktuelle Klima- als auch die Biodiversitätskrise bekämpfen. Ein von sechs Institutionen herausgegebenes Strategiepapier, an dem auch das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und die Universität Halle beteiligt sind, fordert von der Europäischen Kommission eine stärkere Priorisierung sogenannter Rewilding-Maßnahmen in der neuen EU-Biodiversitätsstrategie nach 2020. Rewilding bezeichnet die Wiederherstellung der Natur mit geringen menschlichen Eingriffen.

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The claw disease tyloma is primarily genetic in cows

Scientists at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and Georg August University Göttingen have succeeded in proving that a claw disease in cows is primarily genetic. Until now, the occurrence of interdigital hyperplasia has mostly been attributed to poor hygiene conditions in the barn. However, a team led by Professor Hermann Swalve discovered a farm in which the disease occurred frequently and was able to identify the gene responsible. As a result, the disease may now be contained through selective breeding.

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