Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Creating knowledge since 1502

Jahr 2020

Lieferdrohnen statt Postautos? Studie zeigt: Bisher verbrauchen Drohnen noch zu viel Energie

Bei der Paketzustellung haben Drohnen oft eine schlechtere Energiebilanz als klassische Lieferwagen. Das zeigt eine neue Studie der Universität Halle. Gerade in dicht besiedelten Gegenden verbrauchen sie vergleichsweise viel Energie und ihre Reichweite wird stark von den Windbedingungen beeinflusst. Im ländlichen Bereich könnten sie dagegen dieselbetriebenen Lieferwagen Konkurrenz machen. Die Studie erschien im Fachjournal "Transportation Research Part D: Transport and Environment".

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Plant diversity in European forests is declining

In Europe`s temperate forests, less common plant species are being replaced by more widespread species. An international team of researchers led by the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) has found that this development could be related to an increased nitrogen deposition. Their results have been published in the journal Nature Ecology & Evolution.

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HIT 2020: Universität Halle lädt ab dem 9. Mai zu virtuellen Hochschulinfotagen

Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler funktioniert auch in Zeiten der Corona-Krise: Ab Samstag, 9. Mai 2020, dem ursprünglich für den Universitätsplatz geplanten Hochschulinformationstag (HIT), starten daher virtuelle und interaktive Formate, die es ermöglichen, sich ein umfassendes Bild von der Universität Halle und ihrem Studienangebot zu machen. Drei Wochen lang gibt es dazu wochentags auf dem Youtube-Kanal der MLU eine live produzierte Sendereihe, die auch später nachgeschaut werden kann.

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Bislang umfassendste Studie bestätigt Rückgang landlebender Insekten, zeigt aber Erholungen bei Süßwasserinsekten

Eine Analyse weltweiter Langzeitstudien zeigt, dass die Zahl landlebender Insekten zurückgeht. Sie sank in 30 Jahren um fast ein Viertel. Gleichzeitig stieg die Zahl der an Süßwasser gebundenen Insekten wie Libellen und Köcherfliegen um fast 40 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die bislang umfassendste Meta-Analyse von Insektenbeständen an 1676 Orten weltweit. Die Studie wurde von Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Universität Halle geleitet und ist in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Science" erschienen.

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Corona und Luftverschmutzung: Welchen Einfluss hat Stickstoffdioxid auf den Krankheitsverlauf?

Hohe Stickstoffdioxid-Werte in der Luft könnten in Zusammenhang mit hohen Todeszahlen in Folge von Covid-19-Erkrankungen stehen. Eine neue Studie der Universität Halle liefert für diese Vermutung erstmals konkrete Zahlen. Die Arbeit kombiniert Satelliten-Daten zur Luftverschmutzung und zu Luftströmen mit bestätigten Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19. Sie zeigt: Regionen mit einer dauerhaft hohen Schadstoffbelastung haben deutlich mehr Todesfälle als andere Regionen. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal "Science of the Total Environment" veröffentlicht.

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Mutation reduces energy waste in plants

In a way, plants are energy wasters: in order to protect themselves from excessive electron transport, they continuously quench light energy and don`t use it for photosynthesis and biomass production. A mutation can make them work more efficiently, as was discovered by a team from Ruhr-Universität Bochum (RUB) and Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU). To this end, the team identified several thousand proteins, determined their respective amounts in mutant and reference lines and combined the findings with measurements of photosynthetic performance. Their findings were published in the journal "Nature Communications".

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Vom „Coronabond“ und „Covidioten“: Romanistin untersucht italienische Sprache in Zeiten von Corona

Nicht nur das Ausmaß der Covid-19-Pandemie ist neu. Neu sind auch Begriffe, Wortschöpfungen und Stilmittel in der journalistischen Berichterstattung, in den Reden der Politiker und im Alltagsgebrauch. Prof. Dr. Daniela Pietrini, Romanistin an der Universität Halle, beschäftigt sich mit der Linguistik der Corona-Krise und hat erste Erkenntnisse online veröffentlicht. Dafür analysiert sie Zeitungsartikel und Regierungsansprachen aus Italien und vergleicht sie mit denen aus Frankreich und Deutschland.

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Migration: Wer ist schutzbedürftig?

Ob Geflüchtete bleiben dürfen, hängt stark vom Aufnahmeland ab. Ein neues EU-Projekt, an dem die Universität Halle beteiligt ist, analysiert die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für Migration in neun Staaten in Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Es trägt den Titel "Vulnerabilities under the Global Protection Regime: How Does the Law Assess, Address, Shape and Produce the Vulnerabilities of the Protection Seekers?" (VULNER) und wird vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) in Halle geleitet. Gefördert wird es mit 3,2 Millionen Euro im Rahmen des EU-Programms "Horizon 2020" sowie vom kanadischen Forschungsrat SSHRC/CRSH.

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Umfangreiche Studie zum Altern jetzt digital verfügbar

Die älteste und umfangreichste auf Tonträgern erhaltene deutsche Sammlung lebensgeschichtlicher Interviews steht ab dem 6. April digital für die Forschung zur Verfügung. Sie wird vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt an der Universität Halle auf einem Onlineportal bereitgestellt. Die verloren geglaubten Daten der international weit beachteten Bonner Gerontologischen Längsschnittstudie, kurz BOLSA, holte die renommierte Historikerin Prof. Dr. Christina von Hodenberg 2015 während eines Forschungsaufenthaltes an der MLU nach Halle. Sie wurden von 1965 bis 1981 erhoben, ihre Digitalisierung wurde von der Volkswagen-Stiftung mit 130.000 Euro gefördert.

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Pflanzenvielfalt in Europas Wäldern nimmt ab

In Europas gemäßigten Wäldern werden wenig verbreitete Pflanzenarten von jenen Arten verdrängt, die stärker verbreitet sind. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Halle hat nun herausgefunden, dass diese Entwicklung mit einer erhöhten Stickstoffverfügbarkeit zusammenhängt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin "Nature Ecology & Evolution".

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Mutation senkt Energieverschwendung bei Pflanzen

Pflanzen sind gewissermaßen Energieverschwender: Um sich vor zu viel Elektronentransport zu schützen, nutzen sie einen Teil der Lichtenergie nicht für die Fotosynthese und den Aufbau von Biomasse. Durch eine Mutation lassen sie sich dazu bringen, effizienter zu arbeiten. Das hat ein Team der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Halle herausgefunden. Dazu identifizierte die Arbeitsgruppe mehrere tausend Proteine, bestimmte ihre jeweilige Menge in Mutanten- und in Referenzlinien und kombinierte die erhaltenen Befunde mit Messungen der Fotosyntheseleistung. Über die Ergebnisse berichtet sie in der Fachzeitschrift "Nature Communications".

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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann in die Hauptphase starten

Der neue Forschungsverbund, an dem auch die Universität Halle beteiligt ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für zunächst vier Jahre gefördert. Neben der MLU sind zehn weitere Hochschulen und Institute beteiligt. Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhang (FGZ) soll mit empirischen Untersuchungen und großangelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

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