Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Jahr 2018

3D-Bilder von Krebszellen: Forscher präsentieren neues Verfahren

Tumorzellen zum Leuchten bringen: Medizinphysiker der Martin-Luther-Universität haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich detailreiche dreidimensionale Bilder vom Körperinneren erzeugen lassen. Das kann zum Beispiel dabei helfen, die Entwicklung von Krebszellen im Körper genauer zu untersuchen. Ihre Entwicklung stellt die Forschergruppe in der Fachzeitschrift "Communication Physics" vor.

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Senat und Fakultäten: Wahlergebnisse online

Die Ergebnisse für die Wahlen zum Senat und die Fakultätsräte hat das Wahlbüro am 4. Juni bekannt gegeben:

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Tuberkulose: Neues Mittel gegen Antibiotikaresistenzen

Antibiotikaresistenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Gerade für Infektionskrankheiten wie Tuberkulose wird das zu einem Problem, da es nur wenige Wirkstoffe gegen diese Erkrankungen gibt. Pharmazeuten der Universität Halle haben jetzt einen Weg gefunden, wie sich die Wirksamkeit eines gängigen TB-Wirkstoffs verstärken und gleichzeitig die Resistenz dagegen verringern lässt.

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Offener Brief zur Identitären Bewegung

Das Rektorat und der Studierendenrat der Martin-Luther-Universität nehmen zu den Aktivitäten der Identitären Bewegung (IB) im Umfeld der Universität gemeinsam Stellung.

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Neues DFG-Projekt: Vom Herrscherkult der Ptolemäer

Historiker der Universitäten Halle und Leipzig untersuchen in einem neuen Forschungsprojekt den Herrscherkult im Reich der Ptolemäer in der Zeit zwischen den Jahren 323 bis 30 vor Christus. In den kommenden drei Jahren analysieren die Forscher vor allem schriftliche Quellen in griechischer Sprache, die in der Mehrzahl digital vorliegen. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 600.000 Euro gefördert.

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Evolution: Stadtleben hinterlässt Spuren im Erbgut von Hummeln

Hummeln, die in der Stadt leben, haben andere Gene als ihre Artgenossen auf dem Land. Daraus entstehen zwar keine gravierenden Unterschiede, aber es ergeben sich trotzdem Folgen dafür, wie gut die Insekten an ihren Lebensraum angepasst sind. Diese Unterschiede im Erbgut sind ein Indiz dafür, dass sich das Stadtleben auf die Evolution einer Art auswirkt, schreiben Forscher der Martin-Luther-Universität und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B".

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Einzelhandel: Es gibt zu wenig gesunde Lebensmittel

Egal ob Fleisch-, Milch- oder Eierprodukte: In den Regalen deutscher Einkaufshäuser finden sich nur wenige Lebensmittel, die auch gesund für das Herz sind. Gerade diese Produkte haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Herzkreislaufsystems. Die Ernährungsindustrie täte gut daran, diesen Sektor zu bedienen: Mit speziell angefertigten Lebensmitteln ließen sich jährlich Milliarden Euro verdienen. Das hat eine Forschergruppe unter Leitung der Martin-Luther-Universität herausgefunden. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift "Ernährungsumschau" veröffentlicht.

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Studie: Warum Studierende ihre Arbeiten auf die lange Bank schieben

Es liegt nicht nur an den vermeintlich faulen Studierenden, wenn sie ihre Arbeiten nicht rechtzeitig abgeben. Je unkonkreter und unklarer eine Aufgabenstellung formuliert ist, desto eher prokrastinieren die Studierenden. Dozenten könnten dem entgegenwirken, indem sie Aufgaben konkreter gestalten und Studierende gezielt betreuen. Wie beide Seiten besser zusammenarbeiten können, schreiben Psychologen der Universität Halle in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Prevention & Intervention in the Community".

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Fragen und Antworten zur Hochschulwahl 2018

Die Universität Halle wählt: Alle ihre Mitglieder sind dazu aufgerufen, am Mittwoch, 16. Mai, über ihre Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien abzustimmen. In diesem Jahr werden auch der Akademische Senat sowie ein neuer Rektor oder eine Rektorin gewählt. Alle wichtigen Informationen zum Wahljahr finden Sie im Onlinemagazin „campus halensis“.

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Timing ist alles: Forscher beschreiben genetisches Schaltwerk bei der Keimzellentwicklung

Der Fadenwurm C. elegans ist ein wahres Organisationstalent: Die nur einen Millimeter kleinen Tierchen leben gerade einmal zwei bis drei Wochen – nur vier Tage davon sind sie geschlechtsreif. Trotzdem schaffen sie es in dieser kurzen Zeit, mehr als 300 Nachkommen zu zeugen. Damit dieses anspruchsvolle Entwicklungsprogramm optimal funktioniert, müssen in ihren Zellen zahlreiche Prozesse synchronisiert werden. Genetiker der Universität haben einen zentralen Signalweg entschlüsselt, der diese vielen Prozesse steuert.

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Bessel-Forschungspreis: Renommierter Physiker forscht in Halle

Erfolg für das Physik-Institut der Martin-Luther-Universität: Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat dem französischen Physiker Dr. Manuel Bibes den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis zuerkannt. Das Preisgeld, 45.000 Euro, nutzt der Wissenschaftler für längerfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland. An der halleschen Universität unterstützt Bibes die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsschwerpunkts "Materialwissenschaften – Nanostrukturierte Materialien".

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Bienen: Warum der königliche Nachwuchs nicht aus der Zelle fällt

Der Schwerkraft trotzen: Ein besonderes Proteingemisch im Futtersaft von Bienen hilft dabei, das Überleben der Königinnenlarven zu sichern. Das hat aber weniger mit der Ernährung der Tiere zu tun als mit Statik. Durch ihre speziellen Eigenschaften verhindern die Proteine, dass die großen und schweren Larven aus ihren Zellen fallen. Wie dies auf molekularer Ebene bewerkstelligt wird, haben Forscher der Universität Halle herausgefunden.

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