Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2018

Windräder: Wie sich der Stress für Anwohner reduzieren lässt

Egal ob beim Einschlafen, Entspannen oder bei Freizeitaktivitäten: Die Geräusche von Windrädern belästigen knapp ein Drittel der Anwohner eines Windparks gar nicht oder nur wenig. Jeder Zehnte erlebt dagegen Stresssymptome, wie Reizbarkeit oder Einschlafprobleme. Aber nicht nur der Lärm ist für die Betroffenen ein Problem, so Psychologen der Universität Halle. Gerade auch eine kritische Haltung gegenüber des Windparks begünstigt das Stressempfinden. Eine bessere Informationspolitik während der Planungsphase könnte der Studie zufolge dabei helfen, die Probleme der Anwohner zu mindern.

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Millionenförderung für geisteswissenschaftliche Graduiertenschulen

Zwei neue internationale geisteswissenschaftliche Graduiertenschulen fördern zukünftig den wissenschaftlichen Nachwuchs: "Techniken der Zukunftsherstellung" und "Verbindlichkeit von Normen der Vergesellschaftung". Beide untersuchen, wie Menschen ihre Gesellschaft gestalten, wie sie auf Krisen reagieren und wie Ideen oder Normen aus einem Land in ein anderes übernommen werden. Dafür stellt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt für drei Jahre rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert

Die globale Erderwärmung beeinflusst nicht nur die Artenvielfalt von Pflanzen. Sie verändert sogar das Pflanzenwachstum selbst. Welche molekularen Prozesse dabei ablaufen, hat eine Forschergruppe der Martin-Luther-Universität herausgefunden und ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlicht.

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Start mit über 4.100 neuen Studierenden ins Studienjahr

Mit insgesamt über 19.900 Studierenden startet die Uni Halle in das Wintersemester 2017/18. Von den über 4.100 Studierenden, die nun ihr erstes Semester an der MLU beginnen, sind 700 Studierende, die Lehrerinnen und Lehrer werden wollen. Damit bewegen sich die Einschreibezahlen insgesamt auf dem Niveau des Vorjahrs.

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Gewagte Forschung: VolkswagenStiftung fördert Experimente

Drei innovative und unkonventionelle Projekte erhalten eine "Experiment!"-Förderung der VolkswagenStiftung. Im Rahmen eines kurzen Forschungsprojekts sollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausfinden, ob ihre Ideen tragfähig sind. Gefördert werden Projekte zu Biomarkern für Bio-Lebensmittel, verbesserten Suchalgorithmen und einem neuen Verfahren zur Herstellung medizinischer Wirkstoffe. Die VolkswagenStiftung fördert die Projekte jeweils 18 Monate mit bis zu 120.000 Euro.

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Neues DFG-Netzwerk: Schulden machen im 20. Jahrhundert

Staatsschulden sind kein Phänomen der jüngeren Vergangenheit. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts finanzierten sich Staaten über Kredite und nahmen für deren Tilgung ihre Bürger in die Pflicht. Welche politischen und sozialen Ursachen sich für die Verschuldung von Staaten ausmachen lassen, untersucht ein neues Wissenschaftliches Netzwerk an den Universitäten Halle und Konstanz. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Netzwerk drei Jahre mit knapp 50.000 Euro.

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Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher verbessern Weizen

Pflanzenwissenschaftler haben eine neue Weizenlinie gezüchtet, die eine bessere Qualität als gängige Weizensorten hat. Dafür kreuzten sie zwei Kulturweizen mit einem Wildweizen. Die Körner der neuen Pflanze haben unter anderem einen höheren Proteingehalt, was sie auch für die Industrie interessant macht. Die Wissenschaftler konnten außerdem mehrere Abschnitte im Erbgut der Pflanzen ausfindig machen, die in Verbindung mit den besseren Eigenschaften stehen.

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Jahr 2017

Klimawandel: Wälder als Garant für die Artenvielfalt

Wälder erfüllen zahlreiche wichtige Funktionen dann besonders gut, wenn sie reich an unterschiedlichen Baumarten sind. Zudem muss man sich bei der Bewirtschaftung des Waldes nicht für ausschließlich eine Leistung – wie Holzproduktion oder Naturschutz – entscheiden: Mehrere Leistungen von Waldökosystemen lassen sich gleichzeitig verbessern. Das ist das Ergebnis zweier Studien, die kürzlich von mitteldeutschen Biodiversitätsforschern in der renommierten Zeitschrift "Ecology Letters" veröffentlicht wurden.

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BMBF-Verbundprojekt „NovAL“ gestartet: Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe aus Algen

Mikroalgen stellen eine vielversprechende, doch bisher unzureichend genutzte Quelle für die Produktion essentieller Nährstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren, dar. Um neue Algenarten und Verarbeitungstechnologien zu erschließen, wurde von der Universität Halle gemeinsam mit den Universitäten Jena und Leipzig sowie der Hochschule Anhalt im Rahmen des Kompetenzclusters nutriCARD das Verbundprojekt "NovAL" initiiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt drei Jahre lang mit 1,2 Millionen Euro.

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Auf die Größe kommt es an: Biologen erforschen Partnerwahl bei Thripsen

Je größer das Männchen, desto höher die Chance auf eine erfolgreiche Paarung – das gilt zumindest für Thripse, nur zwei bis drei Millimeter große Insekten, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Die größeren Männchen können nicht nur ihre kleinen Konkurrenten verdrängen, sondern haben beispielsweise auch ein besseres Immunsystem und produzieren mehr Spermien. Das haben Biologen der Universität Halle herausgefunden.

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Schub für die Forschung: Ministerin Wanka übergibt Proteinzentrum

Die Martin-Luther-Universität ist um ein neues Forschungszentrum reicher: Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat das "Proteinzentrum Charles Tanford" an die Uni Halle übergeben. Dort bündelt die Universität ihre Expertise im Bereich der Proteinbiochemie. Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt haben gemeinsam rund 40 Millionen Euro in den Forschungsneubau investiert.

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Forschungsstelle Innovative Kommunalentwicklung und Daseinsvorsorge – FINKO gegründet

Die Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung Genossenschafts- und Kooperationsforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (IWE GK) hat eine neue Forschungsstelle eröffnet, die sich mit innovativen Konzepten der Kommunalentwicklung und der Daseinsvorsorge beschäftigen wird.

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