Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Creating knowledge since 1502

Jahr 2020

Forscherteam spürt Gen auf, das für schlanke Gersten-Ähren sorgt

Blütenstände von Gräsern haben häufig sehr unterschiedliche Formen. Einem internationalen Forscherteam unter Führung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) sowie der Universität Halle ist es nun gelungen, ein Gen zu identifizieren, das dabei eine entscheidende Rolle spielt. Es sorgt dafür, dass Gerste die charakteristischen schlanken Ähren ohne größere Verzweigungen ausbildet. Die Ergebnisse wurden heute im Fachmagazin "Nature Communications" veröffentlicht.

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Raps- statt Sojaschnitzel: Forscherteam zeigt neue Proteinquelle für den Menschen

Raps könnte Soja den Rang als beste pflanzliche Proteinquelle für den Menschen ablaufen. Das legen Ergebnisse einer Studie von Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Universität Halle nahe. Das Team untersuchte, welche Effekte der Verzehr des Rapsproteins auf den Stoffwechsel hat. Das Ergebnis: Es ist mit Soja gleichwertig und schneidet in Teilen sogar besser ab. Ein weiterer Vorteil: Die Proteine können aus den Resten der Rapsölproduktion gewonnen werden. Die Studie ist im Fachjournal "Nutrients" erschienen.

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Nature as a model: researchers develop novel anti-inflammatory substance

Anti-inflammatory substances based on components of human cells could one day improve treatment in patients. Researchers at the Institute of Pharmacy at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have developed a method for producing those substances with controlled quality. Since the body does not recognise them as foreign substances, they offer advantages over anti-inflammatory drugs such as ibuprofen or diclofenac. The results were published in the "European Journal of Pharmaceutical Sciences".

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Artenvielfalt: Erhebungen an besonderen Standorten möglicherweise irreführend

Die Daten, die von Citizen-Science-Initiativen, Museen und Nationalparks gesammelt werden, sind eine wichtige Basis für die Erforschung des Biodiversitätswandels. Doch die gewählten Standorte sind oftmals nicht repräsentativ und können zu falschen Schlüssen über den Wandel der Biodiversität führen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universitäten Leipzig und Halle. In ihrer Studie, die im Fachmagazin "Conservation Biology" veröffentlicht wurde, fordern sie eine objektivere Auswahl von Standorten und bessere Schulungsangebote für Bürgerwissenschaftler.

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Playfulness can be trained – here’s why you should do it

Simple exercises can help to make people more playful and consequently feel more satisfied with their lives. This has been revealed in a new study by psychologists from Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) in the journal "Applied Psychology: Health and Well-Being". The researchers had participants in an experiment perform a week of exercises to boost their playfulness. They found that the trait can be stimulated and trained – and that this improves a person`s mood.

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Forschende finden neue Möglichkeit, um Pflanzen vor Pilzbefall zu schützen

Weitverbreitete Pilzschädlinge bei Pflanzen lassen sich mit einer handelsüblichen Chemikalie gezielt bekämpfen, die bislang vor allem in der Medizin eingesetzt wurde. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Halle und der Staatlichen Universität von Paraná in Brasilien herausgefunden. Mit Hilfe eines umfangreichen Experiments sind sie einem neuen Stoffwechselweg auf die Spur gekommen, der sich mit dieser Chemikalie gezielt stören lässt und so viele bekannte Pflanzenpilze am Eindringen in die Wirtspflanze hindert. Über die Studie berichtet das Team in der Fachzeitschrift "Phytopathology".

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Corona: Bewerbungsfristen für das Wintersemester 2020/21 angepasst

Studieninteressierte haben in diesem Jahr einen Monat länger Zeit, sich für das kommende Wintersemester an der Universität Halle für Studiengänge mit Numerus Clausus (NC) zu bewerben: Der neue Bewerbungsschluss ist der 20. August 2020. So erhalten auch Abiturient*innen eine Chance, deren Prüfungen verschoben werden. Für zulassungsfreie Studiengänge kann man sich sogar bis zum 15. Oktober 2020 einschreiben. Das Bewerbungsportal ist seit heute geöffnet: www.uni-halle.de/bewerben

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Universitätsbibliothek erhält Zuschlag für drei große Digitalisierungsprojekte

Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (ULB) kann drei große Digitalisierungsprojekte umsetzen. Mit der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) können zahlreiche Dokumentenschätze, die in der Bibliothek lagern, nun für einen großen Nutzerkreis erschlossen werden. Insgesamt fließen 1,3 Millionen Euro in die Digitalisierung einer bedeutenden Urkundensammlung aus dem Mittelalter, von politischen Zeitungen aus dem Großraum Halle-Merseburg und einer Sammlung persischer Texte.

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#MeToo in der Wissenschaft?! - Themenwoche an der Uni Halle

Die Universität Halle veranstaltet unter dem Titel "MeToo in der Wissenschaft?!" eine Themenwoche zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Wissenschaftsorganisationen. Sie findet vom 28. September bis zum 6. Oktober 2020 überwiegend digital statt und greift ein Thema auf, das in öffentlichen Diskursen selten vorkommt und vielen Tabus unterliegt.

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Wie künstliche Intelligenz zum Schutz von Orchideen beiträgt

Orchideen erfreuen sich als Zimmerpflanzen großer Beliebtheit, in freier Natur sind viele Arten allerdings durch eine intensive Landnutzung und illegale Ernten stark bedroht. Doch nur ein Bruchteil von ihnen steht auf der internationalen Roten Liste bedrohter Arten, denn die nötigen Fachgutachten sind enorm aufwendig. Ein neues und deutlich schnelleres automatisiertes Verfahren, entwickelt unter Beteiliung der Universität Halle, zeigt, dass 30 Prozent aller Orchideenarten potentiell gefährdet sind.

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Natur als Vorbild: Forscher entwickeln neuartige Entzündungshemmer

Entzündungshemmende Stoffe auf Basis von Bestandteilen menschlicher Körperzellen könnten künftig die Therapie für Patienten verbessern. Forscherinnen und Forscher am Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) haben ein Verfahren entwickelt, um sie in kontrollierter Qualität herstellen zu können. Die Substanzen werden vom Körper nicht als Fremdstoffe erkannt und bieten daher Vorteile gegenüber körperfremden Entzündungshemmern wie Ibuprofen oder Diclofenac. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "European Journal of Pharmaceutical Sciences" veröffentlicht.

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Wie lassen sich Europas letzte Urwälder retten?

Nur um ein Prozent müssten die Waldschutzgebiete Europas ausgeweitet werden, um die meisten verbliebenen europäischen Urwälder zu schützen. Dies hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Halle und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) errechnet. Die im Fachjournal "Diversity and Distribution" veröffentlichte Studie erfasst erstmals europaweit die Verbreitung und den Schutzstatus der letzten weitestgehend unberührten Wälder.

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