Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2019

Hochrangige EU-Förderung: Zuschlag für internationales Doktorandennetzwerk

Das Institut für Mathematik der Universität Halle koordiniert ein neues europäisches Doktorandennetzwerk. Im Zentrum der 14 Forschungsprojekte steht die Frage, wie sich komplexe mechanische Systeme künftig besser modellieren und am Computer simulieren lassen. Hierfür stellt die Europäische Union im Rahmen von Horizon 2020 rund 3,6 Millionen Euro für vier Jahre zur Verfügung. Neben der MLU sind elf weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen aus acht europäischen Ländern beteiligt.

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Neuigkeiten

Rapid changes in biodiversity are taking place in many places around the world. But the diversity of species does not change the same everywhere. A new study in the journal "Science" shows that the composition of species in marine ecosystems is changing more rapidly than on land. The study was led by the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and the University of St. Andreas in Scotland.

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Disputation: „Wissenstransfer: Fluch oder Segen für die Wissenschaft?“

Die traditionelle Disputation der Universität Halle am Reformationstag, Donnerstag, 31. Oktober 2019, beschäftigt sich in diesem Jahr unter dem Titel "Wissenstransfer: Fluch oder Segen für die Wissenschaft?" mit dem Thema Wissenschafts-PR. Das wissenschaftliche Streitgespräch, bei dem vier Disputanten Argumente und Gegenargumente austauschen, beginnt 15 Uhr in der Stiftung Leucorea in Wittenberg. Zuvor ziehen die Mitglieder des Akademischen Senats der MLU ab 14.30 Uhr in akademischer Tradition in ihren historischen Talaren vom Rathaus zur Stiftung Leucorea.

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Neuigkeiten

Simple, fast and flexible: It could become significantly easier to vaccinate plants against viruses in future. Scientists at Martin Luther University, the Leibniz Institute of Plant Biochemistry and the National Research Council in Italy have developed a new method for this purpose. It enables the rapid identification and production of precisely tailored substances that combat different pathogens. The researchers discuss their work in the journal "Nucleic Acids Research".

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Neuigkeiten

People in Ethiopia did not live in low valleys during the last ice age. Instead they lived high up in the inhospitable Bale Mountains. There they had enough water, built tools out of obsidian and relied mainly on giant rodents for nourishment. This discovery was made by an international team of researchers led by Martin Luther University. In the current issue of "Science", the researchers provide the first evidence that our African ancestors had already settled in the mountains during the Palaeolithic period, about 45,000 years ago.

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Neuigkeiten

Growth for plant research in Halle: A new Research Training Group (RTG) opened at Martin Luther University. Doctoral students are investigating how complex biochemical processes are controlled in subdivided rooms (so-called "compartments") of plant cells. The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) is investing around four million euros in the RTG 2498 "Communication and Dynamics of Plant Cell Compartments".

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Förderpädagogik im Wandel: 70 Jahre Institut für Rehabilitationspädagogik

Wie können Schülerinnen und Schüler mit speziellem Förderbedarf angemessen betreut werden, sodass sie am deutschen Bildungssystem erfolgreich teilhaben können? Dieser Frage geht das Institut für Rehabilitationspädagogik der Universität Halle seit nunmehr 70 Jahren nach. Am Freitag, 25. Oktober 2019, findet in den Franckeschen Stiftungen deshalb eine Festveranstaltung statt, die einen Blick auf die Geschichte des Instituts wirft, das im Oktober 1949 gegründet wurde.

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Artenvielfalt verändert sich im Wasser stärker als an Land

An vielen Orten auf der ganzen Welt finden rasante Veränderungen der Biodiversität statt. Doch nicht überall ändert sich die Artenvielfalt gleich. Eine neue Studie im Fachmagazin "Science" zeigt, dass sich die Zusammensetzung der Arten in marinen Ökosystemen stärker verändert als an Land. Geleitet wurde die Untersuchung vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung, der Uni Halle sowie der Universität St. Andrews in Schottland.

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Patentiert: Neuartige, leistungsfähige Dioden und Transistoren

Gängige Computerprozessoren kommen aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften immer mehr an ihre Grenzen. Neuartige Materialien könnten hier Abhilfe schaffen. Ob und wie sich diese entwickeln lassen könnten, haben Physikerinnen und Physiker der Universität Halle untersucht. Mit Hilfe neuester Erkenntnisse aus der Spintronik haben sie hierfür ein Konzept entwickelt, überprüft und ein Patent angemeldet.

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„Lehramt.International“: DAAD-Modellprojekt startet

Für die Internationalisierung der Lehrerbildung erhält die Uni Halle 430.000 Euro aus dem neuen Förderprogramm "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Am Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der MLU wird damit eines von bundesweit 19 Modellprojekten umgesetzt. Es startet am 1. Oktober 2019 und soll bis 2022 angehenden Lehrerinnen und Lehrern zum Beispiel über ein deutliches Plus an Auslandserfahrungen ermöglichen, besser auf eine zunehmende Internationalität in der Schule zu reagieren.

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Universität Halle im Tenure-Track-Programm erfolgreich

Die Martin-Luther-Universität geht neue Wege in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. In der zweiten Runde des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern erhält die Universität den Zuschlag für neun Juniorprofessuren, die nach einer Bewährungsphase in Lebenszeitprofessuren umgewandelt werden sollen. Mit den zusätzlichen Mitteln will die Universität exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bereits in der Frühphase ihrer Karriere den Zugang zu einer dauerhaften Professur ermöglichen.

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Klimawandel und Ökosysteme: Es gibt zu wenig realistische Experimente

Wenn es um die Folgen des Klimawandels für Ökosysteme geht, gibt es bisher noch eine große Wissenslücke. Die meisten Experimente dazu sind unrealistisch, weil sie nicht auf gängigen Klimavorhersagen für die jeweilige Region basieren. Deshalb gibt es bisher fast keine verlässlichen Daten dazu, wie Ökosysteme in Zukunft aussehen werden. Zu diesem überraschenden Schluss kommt ein Team von mitteldeutschen Biodiversitätsforschern in der Fachzeitschrift "Global Change Biology".

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